Arganöl in Naturseifen und Kosmetik

Seife selber machen mit Arganöl

Seife selber machen – so geht’s

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Kreative Seifen einfach selber machen

INCI: Argania Spinosa Kernel Oil

Der Arganbaum ist heute nur noch im südlichen Marokko zu finden. In Marokko gedeiht der Baum bereits seit mehr als 80 Millionen Jahren. Früher wuchs der Baum wohl auch im südlichen Europa sowie in Nordafrika, aufgrund der Klimaveränderungen ist er von dort aber gänzlich verschwunden. Aus diesem Grund wurde das Gebiet Marokkos, in dem die Arganbäume heute immer noch gedeihen, von der UNESCO zum Biosphären-Reservat ausgerufen. Es ist den Berbern somit zwar erlaubt, die Früchte des Baums zu ernten und weiterzuverarbeiten, sie dürfen die Bäume aber in keinem Fall schütteln, verletzen oder gar abholzen.

Das für die Kosmetik und die Lebensmittelindustrie so wertvolle Arganöl wird aus den Kernen der Mandeln gewonnen, die der Arganbaum abwirft. Es ist den Berbern nicht möglich, die Früchte direkt vom Baum zu ernten, da der Arganbaum sich mit scharfen Dornen schützt. Zudem ist es nicht erlaubt, die Früchte vom Baum zu schlagen. Lediglich in speziellen Plantagen benutzt man heute auch Rüttelmaschinen. Neben der maschinellen Herstellung, bei der die Röstung und die Pressung automatisch geschehen, wird Arganöl auch noch immer in Handarbeit hergestellt. Dafür werden die Früchte vom Boden aufgelesen, getrocknet und dann zwischen Steinen gequetscht. Die Kerne der Frucht werden dann geröstet und in Handmühlen gemahlen. Um letztendlich das Arganöl zu gewinnen, kochen die Frauen den entstandenen Brei mit Wasser, bis sich das Öl abtrennt und abgeschöpft werden kann.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Öls

Arganöl – das „Gold Marokkos“ – und seine wertvollen Inhaltsstoffe sind eine kostbare Gabe der Natur. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen dieses Pflanzenöls gehören ungesättigte Fettsäuren (80 %), Vitamin A, Antioxidantien sowie Tocopherol. Ungesättigte Fettsäuren sind für gesunde Zellen und somit für eine gesunde Haut und kräftiges Haar besonders wichtig. Der hohe Gehalt an Vitamin E unterstützt den Abbau von Fetten und verbessert die Durchblutung. Dadurch werden Haut und Unterfettgewebe verstärkt entgiftet. Natürliche Antioxidantien halten die Spannkraft und die Vitalität von Haut und Haaren aufrecht. Tocopherole neutralisieren Hautschäden, welche von freien Radikalen verursacht wurden.

Die Verwendung in der Kosmetik

In der Kosmetik wird Arganöl in Produkten für Haut und Haare verwendet, da es eine hervorragende pflegende Wirkung hat. Durch seine hochwertigen Inhaltsstoffe wird unreine, geschädigte oder empfindliche Haut beruhigt. Die feuchtigkeitsspendende Wirkung beugt der Austrocknung und somit der vorzeitigen Hautalterung vor. Im Bereich der Haarpflege hilft Arganöl besonders bei trockenem und sprödem Haar. Es kann reines Arganöl verwendet werden, es gibt aber auch eine Vielzahl an Produkten, die Arganöl enthalten. Es wird in Seifen, Lotionen, Cremes und Shampoos verwendet.

Nebenwirkungen vom Arganöl

Arganöl ist ein hochwertiges und reines Naturprodukt, von dem bisher keine Nebenwirkungen bekannt sind. Es kann also bedenkenlos beim Seife selber machen oder beim Herstellen von Cremes verwendet werden.

Seife selber machen mit Arganöl? Arganöl in Naturseifen

Da Arganöl eines der wertvollsten Öle überhaupt ist und eine positive Wirkung auf die Haut hat, wird es häufig in Naturseifen verwendet. Naturseife mit Arganöl ist besonders für Menschen mit empfindlicher Haut sowie für Allergiker geeignet. Diese zarte Hautpflege wirkt regenerierend und spendet der Haut Feuchtigkeit. In Naturseife wirkt Arganöl besonders durch seine rückfettenden Eigenschaften. Das recht teure Öl wird beim Seife selber machen aber nur zum Überfetten bzw. als Wirkstofföl verwendet.

2 Kommentare zu Arganöl in Naturseifen und Kosmetik

  1. Ein sehr schöner Artikel, der mich ermutigt hat, das mal selbst zu probieren! vielen dank!

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