Baobaböl – der afrikanische Schönmacher

Baobaböl in Kosmetikprodukten

Seife selber machen – so geht’s

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Kreative Seifen einfach selber machen

INCI: Adansonia Digitata Seed oil

Der Afrikanische Baobab, besser bekannt als Afrikanischer Affenbrotbaum, ist die bekannteste und charakteristischste Baumart im tropischen Afrika. Der Baum kann bis zu 25 Meter hoch und bis zu 500 Jahre alt werden. Für die lokale Bevölkerung sind seine Blätter, seine Rinde, die Früchte sowie die Wurzeln von unschätzbarem Wert, da sie als Nahrungs- und Heilmittel genutzt werden. Die Früchte werden gegen Infektionen eingesetzt, die Blätter bei Magen-Darm-Erkrankungen und die Samen bei Herz- und Lebererkrankungen sowie Malaria. Hierzulande ist vor allem das Öl interessant.

Wertvolle Inhaltsstoffe vom Baobab

Die Früchte enthalten einen hohen Vitamin-C-Anteil. Die Blätter sind besonders gerbstoff-, catechin- und flavonoidreich. Gerbstoffe wirken entzündungshemmend und antiviral, Flavonoid bzw. Catechin besitzt höchst wirksame antioxidative Aktivitäten. Aus dem Samen kann das heilsame Baobaböl gewonnen werden, dass kaltgepresst wird und einen nussigen, natürlichen Geruch hat.

Anwendung vom Baobaböl

Baobaböl regeneriert das Gewebe und verleiht der Haut Spannkraft und Elastizität. Es ist ein ideales Massageöl, kann aber auch nur für bestimmte Körperpartien verwendet werden. Beispielsweise soll Baobaböl Schwangerschafts- oder Dehnungsstreifen reduzieren können und gegen die lokale Rissbildung der Haut helfen. Das Öl kann außerdem auf typisch trockenen Hautstellen, wie Hände oder Ellenbogen, einmassiert werden, da es feuchtigkeitsspendend wirkt und schnell einzieht. Die Haut wird merkbar weicher und geschmeidiger. Baobaböl enthält einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und schützt die Haut besonders gut vor dem Austrocknen, da es vor transepidermalem Wasserverlust schützt.

Das Öl kann aber nicht nur auf der Haut angewendet werden, sondern ist auch für Nägel und Haare ein natürlich wirksames Pflegeprodukt. Bei dauerhafter Anwendung werden die Nägel gestärkt und die Haare glänzend gepflegt.

Baobaböl in Naturseifen?

Baobaböl kann natürlich als Seifenzutat verwendet werden. Zu bedenken ist jedoch, dass das Öl des Baobab natürlich recht konstenintensiv ist und in der Seife sicher nicht mehr die Wirkung entfalten kann, die es in einer Creme oder einem anderen Hautpflegeprodukt aufweist. Wer Baobaöl dennoch in der Seife einsetzen möchte, sollte es sparsam verwenden. Sehr gut kann es in OHP-Seifen oder beim Schmelzen und Weiterverarbeiten von Resteseifen zum Seifenleim hinzugefügt werden. In kalt gerührten Seifen hingegen reicht es, Baobaböl in geringen Mengen zu verwenden. Am besten gibt man das Öl in diesem Fall nach dem Andicken des Seifenleims hinzu.

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