Borretschsamenöl – das heilsame Kraut

Borretschöl in der Kosmetik

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Kreative Seifen einfach selber machen

INCI: Borago Officinalis (Borage) Seed Oil

Borretsch wird auch als Gurkenkraut oder Kukumerkraut bezeichnet und ist eine Gewürz- und Heilpflanze aus der Familie der Raublattgewächse. Die Pflanze wird seit dem späten Mittelalter in Mitteleuropa kultiviert. Borretsch symbolisiert Fröhlichkeit und Lauterkeit und hat den Ruf, Lebensgeister zu wecken. Das Borretschöl wird durch Kaltpressung aus den Samen der Borretschpflanze hergestellt.

Wertvolle Inhaltsstoffe vom Borretschsamenöl

Borretsch enthält viele verschiedene Inhaltsstoffe, die in der Naturkosmetik von großem Nutzen sind. Schleimstoffe haben in ihrer wasserlöslichen Ausprägung eine lokal reizmildernde Wirkung auf die Schleimhäute. In ihrer wasserunlöslichen Ausprägung wirken sie positiv auf die Funktionsfähigkeit des Magen-Darm-Traktes. Gerbstoffe können dabei helfen, das Gewebe der Haut zu verdichten und können durch ihre adstringierende Wirkung Bakterien den Nährboden, der sich auf der Haut angesiedelt hat, entziehen. Die im Borretsch ebenfalls enthaltene Kieselsäure, auch bekannt als Silicium, beteiligt sich am Zellaufbau der Haut und an der Aktivierung des Zellstoffwechsels und hemmt den Alterungsprozess im menschlichen Gewebe. Die ebenfalls enthaltene Gamma-Linolsäure (kurz: GLS) kann entzündliche Vorgänge im Körper günstig beeinflussen und ist essentiell für die Nervenreizleitung im Gehirn.

Anwendung des Öls

Die Anwendungsgebiete sind vielfältig: Borretschsamenöl wird zum einen bei Hautbeschwerden wie spröder, trockener Haut, Akne, Neurodermitis oder Verbrennungen empfohlen. Des Weiteren kann das Öl bei Wechseljahrsbeschwerden und bei prämenstruellem Syndrom angewendet werden. Borretschsamenöl wirkt auch bei der Behandlung von Gelenksentzündungen und Rheuma, sowie bei Problemen mit den Fließeigenschaften des Blutes. Wird Borretschöl als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, sollte die empfohlene Dosierung unbedingt eingehalten werden, da Borretsch eine geringe Menge an Pyrrolizidinalkaloiden enthält, die in zu hohen Dosen schädigend auf die Leber wirken können.

Borretschsamenöl in Naturseifen?

Wie bei vielen anderen Ölen auch, muss man abwägen, ob es sich lohnt, das Öl in der Naturseife zu verwenden. Im Vergleich zu den gängigen Basisölen wie Olivenöl, Rapsöl, Kokosöl, etc. ist Borretschöl natürlich etwas teurer und wirkt in der Seife nicht unbedingt besser als andere Öle. Wirkungsvoller ist es zweifelos, Borretschöl in einer selbst gemachten Hautcreme einzusetzen als es in eine Seife zu rühren. Schonender für die Inhaltsstoffe des nicht ganz preisgünstigen Öls ist es, Borretschöl als Zusatz in einer OHP-Seife einzusetzen oder es nach dem Schmelzen einer Seife zuzugeben.

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