Erdnussöl in Naturseifen und Kosmetik

Erdnussöl für die Hautpflege

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INCI: Arachis Hypogaea Oil

Die Erdnuss, auch Aschanti oder Kamerunnuss genannt, gehört zur Familie der Hülsenfrüchte. Die Frucht wird zwar Erdnuss genannt, ist aber biologisch gesehen keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht, so wie die Erbse. Ursprünglich stammt die Pflanze aus den südamerikanischen Anden.

Für die Herstellung von Erdnussöl werden die Früchte gesammelt und getrocknet. Dadurch wird der hohe Wassergehalt in den Nüssen deutlich reduziert. Ist dieser Vorgang abgeschlossen, werden sie von ihrer Schale befreit, zerkleinert und kaltgepresst. Das so gewonnene Öl ist das native Erdnussöl. Durch weitere Behandlungsschritte wird es zu raffiniertem Öl. Wird dieses Öl noch weiter dehydriert, entsteht gehärtetes Erdnussöl.

Wichtige Inhaltsstoffe vom Erdnussöl wertvoll sind

Die Erdnuss ist eine sehr fettreiche Frucht. Das aus ihr gewonnene Öl ist dickflüssig und von gelblicher Farbe. Das Aroma ist typisch erdnussig. Raffiniertes Öl ist klarer und geruchsarm. Das etwas mildere afrikanische Erdnussöl ist höchstens ein wenig gelbstichig, oft aber farblos und riecht milder.

Ein hoher Anteil des vorhandenen Fetts besteht aus ungesättigten Fettsäuren. In geringen Mengen ist Linol- und Palmitinsäure vorhanden. Durch diese zeigt das Erdnussöl eine entzündungshemmende und die Schutzbarriere der Haut verstärkende Wirkung. Zudem ist das Öl reich an verschiedenen E – Vitaminen.

Das Erdnussöl in der Kosmetik

Da es nur sehr langsam in die Haut einzieht und über ausgezeichnete Gleiteigenschaften verfügt, wird das Öl der Erdnuss oft als Basis für Massageöle verwendet. In reiner Form eingesetzt, ist es durchblutungsfördernd und hilft, Verspannungen zu lösen. Auch bei der Herstellung von Badeölen wird oft auf Erdnussöl zurückgegriffen. Durch seinen hohen Fettanteil ist es an sich schon ein exzellenter Hautschutz. Deshalb wird Erdnussöl oft als Basisöl für Sonnencreme verwendet. Durch seine nährende, fettende und entzündungshemmende Wirkung kann es erfolgreich bei schuppiger und zu Ekzemen neigender Haut eingesetzt werden. Symptome verkrustender, chronischer Krankheiten wie Psoriasis können durch ein regelmäßiges Anwenden des Öls gemildert werden.

Nebenwirkungen von Erdnussöl

Erdnüsse haben ein sehr hohes allergenes Potential. Kaltgepresstes Öl kann schon bei Hautkontakt allergische Reaktionen auslösen. Raffiniertes Erdnussöl ist weitgehend von allergieauslösenden Proteinen befreit, Restbestände können jedoch immer enthalten sein. Wer keine Erdnussallergie hat, kann das Öl bedenkenlos anwenden. Sicherheitshalber sollte man jedoch vor allem das native Öl erst an einer kleinen Hautstelle testen. Die Behauptung, dass die Anwendung von Erdnussöl zu einer Sensibilisierung und demzufolge zu einer Allergie führen kann, konnte wissenschaftlich nicht belegt werden.

Erdnussöl in Naturseifen

Erdnussöl kann problemlos auch beim Seife selber machen verwendet werden – wenn keine Erdnussallergie vorliegt. Es macht die Naturseife allerdings recht weich, weshalb es mit harten Fetten kombiniert werden sollte. Ihr können Erdnussöl aber sehr gut auch als Basisöl bis zu 45 Prozent einsetzen.

Reine Erdnussölseife

Es kann passieren, dass es bis zum Andicken des Seifenleims recht lange dauert. Wer eine reine Erdnussölseife sieden möchte, sollte also geduldig sein und auch den Wasseranteil etwas reduzieren (etwa 20%). Die Schaumeigenschaften einer reinen Erdnussölseife sind jedoch sehr gut, der Schaum ist üppig und recht großporig. Jedoch ist die Naturseife nicht besonders hart, was viele nicht besonders mögen. Auch der Geruch kann als störend empfunden werden. Die Erdnussölseife hinterlässt ein weiches und gepflegtes Hautgefühl. Fazit: Wer neugierig ist, kann problemlos eine Erdnussölseife sieden und wird sicher nicht enttäuscht werden.

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