Frauenmantel – entzündungshemmend und adstringierend

Frauenmantel in der Kosmetik

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Frauenmantel (Alchemilla)

Frauenmantel ist eine beliebte und bekannte Gartenpflanze. Sein Name Alchemilla stammt aus dem Mittelalter. Damals glaubten die Alchemisten, aus den Tropfen auf den Blättern ein Unsterblichkeitselixier herstellen zu können. Bekannt ist er auch als Frauenheilmittel für vielerlei Beschwerden. Dabei hat Frauenmantel noch viele weitere Eigenschaften, die man sich beim Seife selber machen sowie beim selbst rühren von Kosmetik zu Nutze machen kann. Wer noch keinen Frauenmantel im Garten hat, sollte sich also unbedingt eine Pflanze anschaffen.

Botanischer Name und Sorten

Frauenmantel gehört zur Familie der Rosengewächse, sein botanischer Name lautet Alchemilla vulgaris. Daneben gibt es Alchemilla mollis, den großblättrigen Garten-Frauenmantel und den kleinblättrigen Wiesenfrauenmantel. In der Heilkunde findet überwiegend Alchemilla vulgaris Verwendung.

Typisches Aussehen

Frauenmantel ist eine dichte, horstbildende Pflanze die bis zu 30 cm hoch werden kann. Seine handförmigen Blätter sind weich behaart, blassgrün und fein gezähnt. Die kleinen Blüten stehen auf langen Stielen gebündelt in Rispen und sind gelbgrün. Typisch sind die „Tautropfen“ an den Blatträndern und in der Blattvertiefung am Stängel.

Herkunft und Verbreitung des Frauenmantels

Schon bei den Germanenfrauen war die Pflanze als Heilmittel bekannt. Heute ist der Frauenmantel in allen gemäßigten Zonen der Erde verbreitet und als Gartenpflanze beliebt.

Pflege und Anbau im Garten

Als mehrjährigWerbunge, winterharte Pflanze ist der Frauenmantel sehr pflegeleicht. Er liebt halbschattige Standorte und einen humosen, feuchten und lockeren Boden. Nach der Blüte können Blüten und Blätter ganz zurückgeschnitten werden, er treibt wieder neu aus bis zum Spätsommer. Frauenmantel sät sich im Garten leicht selbst aus. Wer seinen Frauenmantel für Heilzwecke nutzen möchte, sollte beim Kauf von Saatgut oder Pflanzen auf die Bezeichnung Alchemilla vulgaris achten.

Ernte und Verwendung

Beim Frauenmantel werden in der Vollblüte Blüten, Blätter und Stängel geerntet und anschließend getrocknet. Während der Blütezeit können diese auch frisch verwendet werden.
Die leicht bitteren Frauenmantelblätter können frisch unter Salate gemischt werden.
In der Heilkunde kommt Frauenmantel vor allem bei Frauenbeschwerden zum Einsatz. Aber auch bei Magen- und Darmbeschwerden, Entzündungen und Katarrhen kann Frauenmanteltee helfen.

Verwendung von Frauenmantel in der Kosmetik

Frauenmantel ist stark adstringierend und ideal als Tonikum bei Hautunreinheiten und fetter Haut. Für trockene Haut wird er in Cremes verwendet.

Frauenmantel in der Naturseife

Das entzündungshemmende und antivirale Frauenmantelkraut ist ein guter Zusatz in selbst gemachten Seifen. Ideal ist Frauenmantel bei unreiner und fettiger Haut. Um die positiven Eigenschaften optimal zu nutzen, kann man einen Teeaufguss herstellen, diesen erkalten lassen und dann damit die Lauge herstellen. Am besten verwendet man es getrocknet und ganz fein gemahlen. Wenn man die Bestandteile einige Stunden in Öl einlegt, wirken sie auf der Haut weniger kratzig. Die Seife wird mit dem Kraut leicht grünlich bis bräunlich, der Grünton bleibt also nicht ewig bestehen.

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