Kamille – entzündungshemmend und wohltuend

Kamille als Zusatz in Naturseifen

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Die Kamille (Matricaria chamomilla) ist die wohl bekannteste und auch beliebteste Heilpflanze. Sie wächst mehrjährig und gehört zur Familie der Korbblütler. In der Natur ist die Kamille leider nur noch selten zu finden, dafür aber als “Gartenkamille” in heimischen Gärten vertreten. Kamille kann in der Küche sowie in Naturkosmetik verwendet werden. Auch zusammen mit anderen Kräutern kann sie – gezielt eingesetzt – für Wohlbefinden und Gesundheit sorgen. Ihr könnt Kamille sehr einfach auf dem Balkon oder im heimischen Garten ziehen und die Blüten der Heilpflanze ernten. Getrocknet können sie dann für die verschiedensten Einsätze verwendet werden.

Botanischer Name der Kamille

Die Chamaemelum nobile, wie sie heute genannt wird, ist die Römische Kamille. Auch Gartenkamille wird unter dieser Bezeichnung geführt.

Charakteristisches Aussehen

Die Kamille hat 4 bis 7 cm lange wechselständige Laubblätter, die mehrfach gefiedert sind. Ihre Blüten haben einen Durchmesser von 10 bis 28 mm. Die Blütenmitte ist gelb und von weißen Zungenblüten umgeben.

Wuchs der Kamille

Das etwa dreijährige Kraut wird zwischen 10 und 60 cm hoch und blüht von Mai bis Juli. Kamille wächst bevorzugt an kiesigen Wegrändern, Gewässerrändern und auf Brachen.

Pflege und Anbau im Garten und auf dem Balkon

Die Kamille ist leicht anzubauen. Sie benötigt keine besonderen Pflegemaßnahmen. Die Pflanze hält sogar längere Trockenheit problemlos aus. Da sie recht angenehm anzuschauen ist, kann sie vielseitig verwendet werden, egal ob im Garten oder in Töpfen auf dem Balkon. Vor allem im Garten, zusammen mit anderen Kräutern im Kräuterbeet, ist die Kamille sehr beliebt. Aber auch im Topf auf dem Balkon kann Kamille gezogen werden. Die verwendete Erde sollte gute Drainageeigenschaften aufweisen, damit die Heilpflanze nicht zu feucht steht. Um das Wachstum der Blüte zu fördern, ist ein Rückschnitt nach der Ernte oder nach dem Abblühen zu empfehlen.

Ernte und Verwendung

KamillenseifeGeerntet werden nur die Blüten, und zwar dann, wenn sich der Röhrenblütenkranz bereits bis zum zweiten Drittel des gewölbten Blütenbodens geöffnet hat. Nach dem vollständigen Trocknen der Kamillenblüten sind sie vielfach einsetzbar. Seit jeher ist die Kamille als entzündungshemmend und antibakteriell bekannt. Sie kann bei Erkältungen, Halsentzündungen und Husten als Tee eingenommen werden. In der Küche können getrocknete Kamilleblüten Kuchen, Desserts und andere Gerichte aromatisieren. Ein Teeaufguss sorgt allgemein für Wohlbefinden und ist zudem auch bei Durchfall, Blähungen, Koliken und Blasenschwäche zu empfehlen. Auch bei Schwäche, Nervosität und sogar Menstruationsbeschwerden soll die Kamille lindern wirken.

Verwendung der Kamille in Kosmetik

Auszüge oder ätherische Öle der Kamille werden in kosmetischen Produkten wie Zahnpasta, Hautsalbe oder Haartinkturen verwendet. Als Heilpflanze wirkt sie wundheilend, antibakteriell, beruhigend und entzündungshemmend. Daher prädestiniert sich der Einsatz von Kamille bevorzugt bei unreiner und fettiger Haut, sie kann aber auch bei empfindlicher Haut eingesetzt werden. Als starker Aufguss mit Wasser ist das Heilkraut wirksam bei Mundgeruch und Zahnfleischentzündungen.

Kamillenhydrolat, das in Rohstoffshops zu bekommen ist, kann in Salben, Cremes und Tonics eingerührt werden. Auch die Verwendung als pures Gesichtswasser ist möglich und wirkt besonders bei fettiger Haut und Akne positiv.

Kamillenblüten können auch in einem Kräuter-Gesichtsdampfbad ihre Wirkung entfalten. Dazu könnt ihr etwa 3 EL der getrockneten Kamillenblüten in eine kleine Schüssel geben und 2 bis 3 Liter kochendes Wasser drübergießen. Legt euch dann ein Handtuch über den Kopf und haltet das Gesicht in den aufsteigenden Dampf. Die Poren werden so geöffnet, Talg und Unreinheiten können besser abfließen und der Teint wird geklärt. Sehr positiv ist diese Behandlung, wenn Mitesser, Pickel und Akne vorhanden sind. Optimalerweise führt ihr das Dampfbad mindestens einmal pro Woche durch.

Kamille in Naturseifen

Auch in Kräuter-Seifen ist Kamille ein guter Zusatz. Entweder ihr geht das Heilkraut getrocknet und fein gemahlen zum Seifenleim und sorgt so zusätzlich für einen Peelingeffekt, oder ihr brüht einen sehr starken Kamillentee auf und rührt damit die Lauge an. Natürlich könnt ihr aber auch ätherisches Kamillenöl zur Beduftung der Naturseife verwenden.

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