Klettenwurzelöl in Cremes, Seifen und Co

Klettenwurzelöl als Zusatz in selbst gemachten Kosmetika

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Die Klettenwurzeln in der Kosmetik

INCI: Articum majus

Gewonnen aus den Wurzeln der Kletten, gilt dieses Öl traditionell als Mittel gegen Haarschuppen, Haarausfall sowie trockenes Haar und unreine Haut. In Deutschland der Masse noch eher ungeläufig, findet es sich im Handel vereinzelt als Bestandteil von Haarpflegeprodukten oder wird pur zum Einmassieren in Kopfhaut und Haar angeboten. Auch in Cremes und Seifen eingearbeitet kann das Klettenwurzelöl zur Anwendung kommen. Erfahrt in diesem Beitrag mehr über die positiven Eigenschaften des Wirkstofföls und wie ihr es bei der Kosmetikherstellung und beim Seife selber machen nutzen könnt.

Die Klette als Heilkraut

Die zu der Familie der Korbblütler zählende Klette ist sicher jedem aufgrund ihrer doch eher nervigen Eigenschaft bekannt: sie „klettet“ sich gerne an Kleidung, Haaren und Hundefellen fest und ist nur mit Mühe wieder aus diesen zu entfernen. In Deutschland kommt die Klette häufig vor. Sie wächst an vielen Wegrändern und wird daher kaum noch von jemandem wahrgenommen. Dabei ist die Pflanze für die Kosmetik sehr wirkungsvoll und ein geschätztes Heilkraut. Jeder kennt sicher das sogenannte Klettenwurzel-Haaröl, das seit Jahrzenten von der Firma Beiersdorf hergestellt wird. Anhand der Einsatzgebiete dieses Öls kann man die positiven Eigenschaften der Kletten – oder besser der Klettenwurzeln – erkennen. Sie soll nämlich sowohl gegen Schuppen und juckende Kopfhaut helfen als auch gegen Haarausfall wirksam sein.

Anwendungsgebiet des Klettenwurzelöl

Für kosmetische Zwecke nutzt man die Klettenwurzeln, die entweder zu wässrigen Extrakten oder Wirkstoffölen verarbeitet wird. Das durch Mazeration gewonnene Klettenwurzelöl kann sowohl in Cremes als auch in Naturseifen verwendet werden. In Salben unKlettenwurzelöld Cremes wird es überwiegend zur Behandlung rissiger und spröder Haut sowie bei Ekzemen eingesetzt. Aber auch fettige Haut profitiert von dem wirksamen Öl. Zudem findet es Verwendung in Seifen für Haut und Haar. Da Klettenwurzelöl jedoch besonders gegen Schuppen, Trockenheit, Jucken und sogar Haarausfall schützen soll, eignet es sich natürlich zum Einsatz in Shampoo- bzw. Haarseifen. In tensidhaltigen Shampoos hingegen würde man eher einen wässrigen Klettenwurzelextrakt einsetzen. Das Öl der Klettenwurzel kann übrigens auch pur aufgetragen werden. Es dient so als natürliche Spitzenpflege gegen Spliss, besänftigt die Kopfhaut und pflegt das Haar.

Klettenwurzelöl in Naturseifen

Klettenwurzelöl prädestiniert sich also für die Verwendung in Haarseifen bei schuppiger und juckender Kopfhaut. Wenn es in der Naturseife verwendet werden soll, kann man entweder eine OHP-Seife herstellen und das Öl in geringer Dosierung zum Ansatz geben oder es als Überfettungsöl nutzen. Die Eigenschaften in der Seife hängen immer von dem Grundlagenöl des Ölauszugs ab. Oft wird Neutralöl verwendet, dass sich in der Seife ebenfalls recht „neutral“ verhält. Es macht sie weder weich, noch schmierig o.ä. Aufgrund des höheren Preises eines Wirkstofföls werden diese jedoch meist ohnehin nur in geringen Dosierungen verwendet.

1 Kommentar zu Klettenwurzelöl in Cremes, Seifen und Co

  1. Mittel gegen Haarausfall // 2013 um 3:51 am // Antworten

    Die Ernährung spielt auch eine wichtige Rolle um den Haarwachstum zu fördern bzw. den Haarausfall zu vermeiden.

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