Kokosmilch als Zusatzstoff in der Naturseife

Seife selbst herstellen mit Kokosmilch

Seife selber machen – so geht’s

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Kreative Seifen einfach selber machen

Es gibt ja wirklich zahlreiche Milchsorten, die beim Seife selber machen verwendet werden können. Klassisch und gängig sind vor allem normale Kuhmilch, Buttermilch, Ziegenmilch und Schafmilch. Heutzutage kommt man aber auch schon gut an „exotischere“ Milchsorten wie beispielsweise Yakmilch heran. Und auch auf Stutenmilch oder Büffelmilch muss niemand mehr verzichten. Viele dieser Milchsorten werden nämlich sogar in praktischer Pulverform geliefert.

Wer jedoch keine tierischen Produkte in seiner Seife verwenden möchte oder einfach mal etwas Neues ausprobieren will, kann auf Alternativen umsteigen. Neben Sojamilch und Mandelmilch kann beispielsweise Kokosmilch verwendet werden.

Kokosmilch beim Seife selber machen

Viele Menschen denken ja, dass es sich bei Kokosmilch um diejenige Flüssigkeit handelt, die in Kokosnüssen enthalten ist. Dem ist jedoch nicht so, denn dabei handelt es sich um Kokoswasser. Kokosmilch hingegen wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Dafür wird es einfach mit Wasser angegossen und püriert. Das abgeseihte Ergebnis ist dann die Kokosmilch. Die Milch der Kokosnuss ist uns vor allem als Zusatz asiatischer Gerichte bekannt. Aber auch bei der Seifenherstellung ist Kokosmilch beliebt. Durch den hohen Gehalt an mittelkettigen Fettsäuren wird die Haut intensiv gepflegt, sie wird weich und zart. Zudem begünstigt die Milch die Schaumeigenschaften der Naturseife und macht diesen weich und cremig.

Übrigens weist Kokosmilch auch einen hohen Gehalt an Laurinsäure auf, die die Entstehung von Aknebakterien verhindern kann.

Kokosmilch selber machen

Da Kokosmilch nicht unbedingt preiswert ist und in den Konserven angeboten auch oft weitere Zusatzstoffe enthält, kann man die Kokosmilch für Seifen einfach selber machen. Dafür verwendet man 1 Teil Kokosflocken und 3 Teile Wasser, kocht die Mischung einmal auf und lässt sie dann rund 30 Minuten stehen. Anschließend wird die Mischung püriert und dann durch ein Mulltuch, Küchentuch oder ein feines Küchensieb gegeben. Drückt die Kokosflocken anschließend unbedingt aus.

Tipp: Wer Kokossahne machen möchte (etwa zum Kochen oder auch zum Seife selber machen) kann die gewonnene Kokosmilch einen Tag stehen lassen. Das Fett der Milch setzt sich auf der Oberfläche ab und kann mit einem Löffel abgeschöpft werden. So erhält man dann frische und unbehandelte Kokossahne.

Kokosmilch bei der Seifenherstellung

Kokosmilch kann zum AnrührKokosmilchseifeen der Lauge verwendet werden. Wie bei allen Milchseifen sollte auch die Kokosmilch in gefrorener Form verwendet werden. Die Lauge wird dann mit den Eiswürfeln und dem NaOH hergestellt. Alternativ kann man Kokosmilch oder Kokossahne in den angedickten Seifenleim geben. Dies ist auch eine gute Möglichkeit, um OHP-Seifen wieder fließfähiger zu machen. Wer keine Kokosmilch hat und diese auch nicht selber machen möchte, kann natürlich auch auf Kokosmilchpulver umsteigen und dieses mit etwas Wasser oder Öl angerührt zum Seifenleim geben. Die Seife sollte gar nicht oder nur sparsam isoliert werden, sofern man keine braune Seife haben möchte.

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