Milchseifen selber machen – Milch zum Anrühren der Lauge (Cool Technique)

Mit kalter Milch pflegende Seifen selber machen

Seife selber machen – so geht’s

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Kreative Seifen einfach selber machen

Seifen selber machen mit Milch – das sollte jeder einmal ausprobieren. Denn Milchseifen sind besonders pflegend und geben einen tollen, cremigen Schaum. Eine gute Möglichkeit, um Milchseifen herzustellen, ist die Cool Technique, bei der die Lauge aus NaOH und 100% Milch hergestellt wird. Wer sich genauer über das Herstellen von Milchseifen informieren möchte, sollte sich natürlich das eBook „Milchseifen selber machen“ herunterladen.

Milchseifen selber machen mit eisgekühlter Milch – Cool Technique

Milchseifen können über verschiedene Methoden entstehen, der Warm Technique mit Milchpulver, der Warm Technique mit Joghurt, Sahne oder anderen Milchprodukten oder eben mit der Cool Technique. Mit dieser Methode gelingt es, eine 100%ige Milchseife zu sieden. Bei der Cool Technique wird das gesamte Wasser, das zur Laugenherstellung für die Seife nötig ist, gegen eine Milchsorte deiner Wahl ersetzt. Infrage kommen unter anderem Kuhmilch, Ziegenmilch, Stutenmilch, Schafmilch, vegane Milchsorten, etc. Mehr über die Milchsorten, die häufig zum Seife selber machen verwendet werden, erfährst du hier.

Bei der Cool Technique für Milchseifen arbeitet man ein wenig anders als man es von der Herstellung anderer Seifen gewohnt ist. Zuerst wiegen wir die Fette ab und schmelzen diese, ganz so, wie wir es gewohnt sind. Anschließend fügen wir die Öle zu und lassen die Fettmischung auf etwa 25°C abkühlen. Währenddessen stellen wir schon mal die Seifenformen bereit, wiegen die Parfumöle ab und bereiten alles für das Färben der selbst gemachten Seife vor. Nach dem Abkühlen der Fette wird die Lauge hergestellt. Im Anschluss können wir die Seife ganz wie gewohnt unter Beachtung der Sicherheitsregeln herstellen.

Seifen mit Milch selber machen – so geht’s

Milch einfrieren und in das Laugengefäß geben

Milch einfrieren und in das Laugengefäß geben

Die Cool Technique wird, wie es der Name sagt, kalt durchgeführt. Das heißt, die gesamte Menge der zu verwendenden Milch sollte in Eiswürfelbeuteln oder Formen eingefroren werden. Mit dieser gefrorenen Milch können wir anschließend wie gewohnt die Lauge zur Seifenherstellung anrühren.

Gib dafür das abgewogene NaOH (oder KOH) einfach portionsweise zu den Eiswürfeln und rühre alles immer wieder gut um. Die Eiswürfel schmelzen in kurzer Zeit vollständig. Wichtig ist, dass wirklich gut gerührt wird, damit kein NaOH ungelöst bleibt. Du wirst feststellen, dass die Flüssigkeit schnell leicht gelb wird und das kleine Klümpchen sichtbar werden. Bei diesen „Klümpchen“ handelt es sich um Milchfett, das bereits begonnen hat, zu verseifen.

NaOH direkt zu der gefrorenen Milch geben und gut umrühren

NaOH direkt zu der gefrorenen Milch geben und gut umrühren

Die Farbe der Lauge kann sich während der Zeit, bis das NaOH vollständig gelöst ist, noch ein wenig verändern. Meistens wird Sie gelb bis bräunlich, je nach verwendeter Milchsorte und auch danach, ob du wirklich 100% der Milch eingefroren hast. Je kälter die Milch, desto weniger Verfärbung muss befürchtet werden. Wenn die Eiswürfel vollständig gelöst sind, kannst du bereits das Sieb zur Hand nehmen und die Flüssigkeit zu den vorbereiteten Fetten in den Topf geben. Die Lauge sollte nicht länger als nötig stehen! Verwende immer ein Sieb, um Milchlauge in den Topf zu überführen. Denn etwaige nicht gelöste NaOH-Kristalle fallen in der weißlich-gelben Laugen nicht auf.

Die Lauge verfärbt sich meist etwas

Die Lauge verfärbt sich meist etwas

Wer schnell arbeitet, hat auch noch ausreichend Zeit, die Milchseife zu marmorieren. Verzichte bei allen 100% Milchseifen auf eine Isolierung der Seifenform. Decke diese also nicht mit Handtüchern ab oder führe auf andere Art Wärme zu. Insbesondere Ziegenmilchseifen sollten sogar kalt gestellt werden. Nutze dafür einen kühlen Keller oder den Kühlschrank. Eine zusätzliche Möglichkeit, die Gelphase zu verhindern, ist das Verwenden von Einzelförmchen. Erfahrungsgemäß heizen dickwandige Blockformen die Seifenmasse stark auf und halten die Wärme über einen längeren Zeitraum. So kommt die Seife schnell in die Gelphase. Bei Einzelförmchen hingegen, gelt die Seife nicht so stark. Bevorzuge für Milchseifen also Einzelförmchen oder dünnwandige Blockformen.

Milchseifen selber machen – Ein Tipp für Einsteiger: Wer Sorge hat, die Lauge zur Seifenherstellung mit 100% Milch herzustellen, kann sich langsam rantasten. Beginne einfach damit, lediglich 50% der Laugenflüssigkeit durch Milch zu ersetzen. Der restliche Anteil ist dann wie gewohnt Wasser oder Tee. Die Herstellung einer 50%igen Milchseife sollte ebenso erfolgen, wie es oben bei der 100%igen Variante empfohlen wird.

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