Pfotenbalsam für Hunde selber machen

Tierkosmetik herstellen

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Kreative Seifen einfach selber machen

In der kalten und nassen Jahreszeit freut der Hund sich über einen Pfotenbalsam zum Schutz und zur Pflege der empfindlichen Pfoten. Ein Pfotenbalsam besteht aus natürlichen Inhaltsstoffen und kann ganz einfach selbst hergestellt werden.

Wozu braucht der Hund einen Pfotenbalsam?

Wenn es draußen Nass und kalt wird, leiden auch die Hundepfoten. Denn sowohl Kälte und Frost als auch Streusalz und Split können die Pfoten des Hundes rissig und spröde machen. Daher ist es sinnvoll, die Hundepfoten im Winter mit einem Pfotenbalsam zu behandeln. In der Regel bestehen diese Produkte aus wasserabweisenden Substanzen, die Feuchtigkeit und Schnee einfach abperlen lassen und die Pfoten wie eine zweite Haut schützen. Hinzu kommt dann noch eine leichte Pflege von natürlichen Inhaltsstoffen wie Sheabutter oder pflanzlichen Ölen, die die Hundepfoten vor dem Austrocknen schützen und somit Rissen und Verletzungen vorbeugen.

Pfotenbalsam selber machen

Dieser Pfotenbalsam kann einfach selbst hergestellt werden. Zu empfehlen ist er in der kalten Winterzeit, in der Streusalz und Frost die sensiblen Hundepfoten angreifen können. Der Pfotenbalsam dient also als Schutzschicht vor starken Belastungen und bei extremer Kälte. Im Herbst, Frühling und im Sommer kann daher auf die Verwendung des Pfotenbalsams verzichtet werden.

Inhaltsstoffe für den Pfotenbalsam
  • 40% Olivenöl
  • 20% Mandelöl
  • 20% Bienenwachs
  • 10% Sheabutter
  • 10% Kokosfett

Und wenn der Balsam bis zum nächsten Winter halten soll, kann noch etwas Vitamin E als Antioxidant zugemischt werden

Und so wird der Pfotenbalsam hergestellt

Bienenwachs zusammen mit den Ölen in einen Topf (oder in ein Becherglas über dem Wasserbad) geben und zum Schmelzen bringen. Temperatur dabei bitte nur im mittleren Bereich einstellen. Nachdem das Bienenwachs geschmolzen ist, den Topf von der Herdplatte nehmen und dann die Sheabutter zugeben. Alles gut verrühren und ggf. noch so lange temperieren, bis die Masse flüssig ist. Anschließend den Topf vom Herd nehmen und den Pfotenbalsam in einen Tiegel umfüllen. Dort härtet er in wenigen Stunden vollständig aus.

Ringelblumensalbe als Schutzfilm für die Pfoten

Heilpflanzen, Bücher und HeilsalbenNeben dem pflegenden Pfotenbalsam kann auch eine selbst gemachte Ringelblumensalbe helfen, die Pfoten des Hundes zu schützen. Hergestellt wird sie aus 25g Ringelblumenöl (gekauft oder selbst gemacht), 5g Olivenöl, 1g Bienenwachs (weiß oder gelb) und 4g Lanolin. Und wer keine Lust zum Selbermachen hat, kauft einfach eine günstige Ringelblumensalbe aus der Drogerie und nutzt diese als Pfotenbalsam. Bitte in diesem Fall darauf achten, dass der Salbe keine Parfumstoffe zugesetzt sind und sie aus natürlichen Zutaten besteht. Ein teurer Pfotenbalsam für Hunde muss also wirklich nicht gekauft werden!

Wie der Pfotenbalsam anzuwenden ist

Der Pfotenbalsam wird einfach vor dem Spaziergang auf die Hundepfoten (Ballen) aufgetragen. Eine sehr dünne Schicht genügt schon. Nach dem Spaziergang sollten die Pfoten immer gut gereinigt werden, so muss man auch keine Pfotenabdrücke auf dem Boden befürchten.

Was der selbst gemachte Pfotenbalsam bewirkt

  • Schutz und Pflege der Hundepfoten im Winter vor Kälte und Nässe
  • Schutz gegen Streusalz
  • Pflege und Beruhigung beanspruchter Ballen

Tipp bei beanspruchten Pfoten

Zur Nachbehandlung oder zur Pflege bereits beanspruchter Pfoten kann auch ein selbst gemachtes Pfotenspray helfen. Einfach Wasser mit 20% Ethanol oder Weingeist und 2,5% Isopropylmyristat (IPM) ODER 2% PEG-40 Hydrogenated castor oil als Lösungsvermittler vermischen. Dazu kommt 2% Propolis Tinktur und einige Tropfen ätherisches Teebaumöl (nur so viel, dass die Mischung ganz dezent duftet). Diese Mischung in eine Sprühflasche füllen und die Hundepfoten damit regelmäßig einsprühen (vorher immer gut schütteln).

1 Kommentar zu Pfotenbalsam für Hunde selber machen

  1. Michael // 2013 um 1:07 pm // Antworten

    Und wo bekommt man die Zutaten für die pfotensalbe?

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