Reiskeimöl in Naturseifen und Kosmetik

Reiskeimöl als Seifenzutat

Seife selber machen – so geht’s

Cover_HauptBookDu möchtest gerne deine eigenen natürlichen Seifen herstellen?

Dann lad dir doch das Naturseife-und-Kosmetik eBook “Kreative Seifen einfach selber machen” herunter und beginne noch heute mit dem Selbermachen der ersten Seife. Im eBook über die Seifenherstellung findest du alles, was du zum Thema wissen musst (und noch vieles mehr).

Dazu erhältst du außerdem die kostenlosen Zusatz-Ratgeber der Fette und Öle, der ätherischen Öle und der Seifenrezept. Und hier geht es direkt zum eBook:

Kreative Seifen einfach selber machen

INCI: Oryza sativa

Reis kennt man als wichtige Nutzpflanze aus Südostasien. Sie ist Hauptnahrungsmittel in den meisten asiatischen Ländern und findet auch hierzulande einen vielfältigen Einsatz in der Küche. Doch aus der Pflanze kann ebenfalls ein hochwertiges Öl gewonnen werden, dass sich weniger für die Lebensmittelindustrie eignet, dafür aber hervorragend für die Herstellung kosmetischer Produkte. Gewonnen wird das Öl aus Reiskleie. Diese ist ein Abfallprodukt beim Schälen der braunen Naturreiskörner und gilt als sehr reich an Fetten, Proteinen und Vitaminen. Das Öl findet man seltener unter dem Namen Reisöl. Seine gängige Bezeichnung lautet Reiskeimöl aufgrund seiner Gewinnung aus dem Keimling der Reispflanze, manchmal wird es jedoch auch Reiskleieöl genannt. Reiskeimöl ist sehr leicht und zeichnet sich außerdem durch seine Eigenschaft aus nur gering zu fetten.

Wichtige Inhaltsstoffe des Reiskeimöls

Das native Reiskeimöl setzt sich aus Phytosterolen, Tocopherolen, Lecithinen und sogenanntem Gamma-Oryzanol zusammen mit einem recht hohen Palmitinsäuregehalt und einer guten Balance aus Öl- und Linolsäure, die es zu einem wertvollen und verträglichen Basisöl machen. Das äußerst geringe Vorkommen von mehrfach ungesättigten Fettsäuren verleiht Reiskeimöl eine gute oxidative Stabilität. Die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe kann sich nach der Verarbeitung je nach Qualität des Öls deutlich unterscheiden, weshalb bei der Herstellung von Naturseife darauf geachtet werden sollte, nur hochwertiges Öl zu verwenden. Raffiniertes Reiskeimöl wird in der Regel entsäuert und gebleicht und enthält nach dem Raffinationsprozess nur noch etwa 1% der unerwünschten freien Fettsäuren.

Kosmetische Einsatzgebiete / Wirkung

Reiskeimöl beim Seife selber machenReiskeimöl eignet sich hervorragend zum Verseifen und ist daher ein beliebtes Produkt bei allen, die gerne Naturseife selber machen möchten. In der Kosmetikindustrie findet es außerdem bei der Herstellung von Cremes häufige Verwendung. Denn neben der Tatsache, dass Reisöl schnell in die Haut einzieht, besitzt es einige weitere ideale Eigenschaften: Aufgrund der antioxidativen sowie UVA- und UVB-absorbierenden Wirkung des Oryzanol wird Reiskeimöl vor allem in Sonnenschutzpräparaten und Cremes zur Tagespflege verarbeitet. Mit seiner feuchtigkeitsspendenden Eigenschaft und seinem angenehmen Gefühl auf der Haut macht das Öl Kosmetikprodukte außerdem ideal für sensible Haut, die zu Reizungen und Rötungen neigt, und wirkt hier wohltuend und beruhigend.

Reiskeimöl in Naturseifen

In der selbst gemachten Seife kann Reiskeimöl als Basisgrundlage verwendet werden. Bis zu 35% können problemlos eingesetzt werden. Das Öl macht die Naturseife nicht zu weich und unterstützt zudem die Schaumeigenschaften positiv.

Reine Reiskeimölseife

Es ist auch möglich, eine reine Reiskeimölseife zu sieden. Eine Naturseife aus 100% Reiskeimöl ist recht fest bis mittelfest, besitzt aber eine ebenmäßige und glatte Textur. Die Schaumbildung ist zwar leicht eingeschränkt, jedoch ist der entstehende Schaum angenehm cremig. Ich empfinde die reine Reiskeimölseife als geruchlos, der Duft ist also sehr neutral. Überzeugen tut die Reiskeimölseife durch das Hautgefühl, das nach dem Waschen entsteht. Die Haut fühlt sich glatt und weich an und man hat allgemein ein gepflegtes Hautgefühl. Fazit: Die reine Reiskeimölseife ist zwar nicht die beste unter den 1-Öl-Seifen, sie ist aber auch nicht die Schlechteste. Nachsieden wird also empfohlen 😉

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.





*