Säfte in der Naturseife

Wie man Säfte bei der Seifenherstellung einsetzt

Seife selber machen – so geht’s

Cover_HauptBookDu möchtest gerne deine eigenen natürlichen Seifen herstellen?

Dann lad dir doch das Naturseife-und-Kosmetik eBook “Kreative Seifen einfach selber machen” herunter und beginne noch heute mit dem Selbermachen der ersten Seife. Im eBook über die Seifenherstellung findest du alles, was du zum Thema wissen musst (und noch vieles mehr).

Dazu erhältst du außerdem die kostenlosen Zusatz-Ratgeber der Fette und Öle, der ätherischen Öle und der Seifenrezept. Und hier geht es direkt zum eBook:

Kreative Seifen einfach selber machen

Seife selber machen mit Säften? Das hört sich vielleicht erstmal komisch an, ist aber gängige Praxis und viele Seifensieder fügen der selbst gemachten Naturseife verschiedene Säfte hinzu. Generell ist die Verwendung von Saft auch kein großes Problem, denn man nutzt sie als Laugenflüssigkeit und reduziert das Wasser, das zur Herstellung der Lauge nötig wäre, entsprechend der gewünschten Saftmenge. Ob die Säfte in der Seife einen Effekt haben, sei mal dahingestellt. Vielmehr handelt es sich dabei um eine Spielerei, mit der man seine Experimentierfreude ausleben kann 😉 Einziger Effekt von Säften in der Naturseife: Einige stark gefärbte Säfte verleihen der Seife einen schönen Farbton, der aber nicht immer beständig ist.

Seife selber machen mit Säften

Bei der Seifenherstellung kann man mit sehr vielen Lebensmitteln und diversen Zusatzstoffen experimentieren und sich jedes Mal aufs Neue überraschen lassen. Säfte werden gerne verwendet, egal, ob Gemüse- oder Obstsaft. Man kann zum Beispiel auch gründlich pürierte Salatgurken verwenden und mit diesem Saft die Lauge anrühren. Auch die Seifenherstellung mit Tomatensaft und anderen Gemüsesäften ist durchaus möglich. Besonders gerne wird zum Beispiel Karottensaft verwendet, da diese die Naturseife später richtig schön orange färbt und sogar ein dezenter Eigengeruch durchkommt. Auch Ananassaft lässt die Seife ganz leicht duften.

Bei der Herstellung einer Karottenseife mit Karottensaft muss nur beachtet werden, dass die Farbe nicht lichtecht ist. Daher sollte die Seife nur in kleinen Mengen hergestellt und schnell verbraucht werden.

Was man bei der Seifenherstellung mit Säften beachten sollte

Insbesondere Obstsäfte wie beispielsweise Orangensaft enthaltenOrangenseife in der Regel eine nicht unerhebliche Menge an Zucker. Daher sollte man sie vor dem Anrühren der Lauge stark kühlen, also am Besten in Eiswürfelformen einfrieren oder zumindest im Kühlschrank aufbewahren. Der zusätzliche Zucker kann zum leichten Aufheizen der Seife führen. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, mit weiteren Zuckerzusätzen oder Honigzugaben sparsam zu sein und die Seife nicht zu stark zu isolieren. Die Seife darf aber ruhig gelen, das ist in der Regel kein Problem.

Seifenrezept für eine pflegende Karottenseife

Mit diesem Seifenrezept kann eine pflegende und gut schäumende Karottenseife selbst gemacht werden. Die Farbe der Seife verblasst mit der Zeit, weshalb sie in kleinen Mengen hergestellt und rasch aufgebraucht werden sollte. Zur Berechnung der NaOH-Menge geht bitte nach folgender Formel vor oder nutzt den Naturseife und Kosmetik Seifenrechner. Die Überfettung kann selbst gewählt werden.

  • 300g Babassuöl
  • 300g Olivenöl
  • 100g Kokosöl
  • 100g Sheabutter
  • 70g Kakaobutter
  • 50g Sesamöl
  • 30g Rizinusöl
  • 290g Karottensaft (aus dem Kühlschrank oder zum Teil gefroren)
  • NaOH-Menge der Überfettung entsprechend berechnen
  • Duft entweder weglassen oder einen dezenten, natürlichen Duft wählen. Passend ist auch ein leichter Orangeduft oder eine würzig, scharfe Note wie Ingwer.

Wer noch nie Seife selber gemacht hat, kann sich unser eBook runterladen und schon bald mit der Seifenherstellung beginnen.

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