Seifen mit Wasserreduktion – Weniger Wasser für festere, glattere Seifen

Seife selbst machen mit weniger Flüssigkeit

Seife selber machen – so geht’s

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Kreative Seifen einfach selber machen

Man verwendet in der Regel die zwei- bis dreifache Menge Flüssigkeit der berechneten NaOH- oder KOH-Menge. Sollen in einem Seifenrezept also 30g NaOH verseift werden, ist allgemein ein Flüssigkeitsanteil von 60 bis 90g die Regel (ab etwa 30% der Fettmenge). Empfehlungen lauten allgemein also, etwa 1/3 Wasser bezogen auf die Gesamtfettmenge im Seifenrezept einzusetzen. Durch den hohen Anteil Flüssigkeit fällt es vor allem Anfängern leichter, die ersten Seifen herzustellen. Der Seifenleim bleibt lange flüssig und kann in aller Ruhe verarbeitet werden.

In der Regel reichen 25% Flüssigkeit bezogen auf die Fettmenge aber aus, es sei denn, man siedet die ersten Seifen, möchte aufwendig marmorieren, verwendet überwiegend feste Fette, nutzt ein Parfumöl, das den Seifenleim andicken lässt, oder gibt der Seife „aufsaugende“ Zusätze wie etwa Haferflocken oder Kräuter hinzu. In diesen Fällen ist es immer ratsam, mit einem höheren Anteil Wasser bzw. Flüssigkeit zu arbeiten. Seifen mit einem hohen Flüssigkeitsanteil werden nämlich ebenfalls zu festen, handlichen Seifenstücken. Es dauert in der Regel nur eine Zeit, ehe solche Seifen gut verwendbar sind. Denn während der sogenannten Reifezeit der Seife verdunstet auch das überschüssige Wasser im Seifenstück. Die Seife wird also fester, was sich auch beim Waschen bemerkbar macht: die selbst gemachte Seife schmiert nicht mehr so stark, behält beim Waschen eher die Form und lässt sich einfach besser verwaschen.

Seife selber machen mit weniger Wasser

Wer geübt beim Seife selber machen ist, tut gut daran, den Flüssigkeitsanteil des Seifenrezepts zu verringern. So reduziert man die Trocknungs- bzw. Reifezeit der Naturseife und erhält einfach viel festere, robustere Seifenstücke, die besonders beim Waschen angenehm sind, weniger schmieren und ihre Form behalten.

Wasserreduktion ist bei vielen Seifen möglich, sofern nicht aufwendig und langwierig marmoriert werden soll und das Seifenrezept nicht ausschließlich aus festen Fetten besteht. Seifen mit hohem Olivenölanteil (ab etwa 60%) können ohne Probleme mit sehr viel weniger Wasser hergestellt werden, das Verhältnis NaOH zu Wasser kann dann gerne 1:1 betragen. Das geht aber auch mit anderen Seifen, also Seifenrezepten, in denen weniger als 60% Olivenöl vorgesehen sind.

Seifenherstellung mit weniger Wasser – Was bei der Wasserreduktion beachtet werden sollte

  • Seifen müssen eventuell früher angeschnitten werden
  • Es sollten keine aufwendigen Marmoriertechniken geplant werden
  • Bei der Verwendung neuer Parfumöle oder Düfte, die bereits dafür bekannt sind, den Seifenleim schnell andicken zu lassen, sollte besser auf eine starke Flüssigkeitsreduktion verzichtet werden

Wann ist es sinnvoll, mit weniger Wasser zu arbeiten?

  • Wenn man unflexible Seifenformen nutzt, aus denen die Seife nur schwer herausgelöst werden kann
  • Wenn die Seife schnell fest werden soll
  • Wenn man ohnehin feste und glatte Seifen bevorzugt
  • Wenn keine aufwendigen Marmorierungen geplant sind

Extreme Reduktion des Flüssigkeitsanteils beim Seife selber machen

Marmoriert werden kann unter bestimmten Voraussetzungen aber auch problemlos mit Seifenleim, der aus 1:1 NaOH und Flüssigkeit hergestellt wurde: Verwende in diesem Fall ein Seifenrezept mit mindestens 60% Olivenölanteil. Denn dadurch bleibt der Seifenleim trotz Wasserreduzierung lange flüssig und das Marmorieren ist kein Problem mehr.

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