Seifenrezept: Pfefferminz-Seife selber machen

Seifenherstellung mit Pfefferminze

Seife selber machen – so geht’s

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Dazu erhältst du außerdem die kostenlosen Zusatz-Ratgeber der Fette und Öle, der ätherischen Öle und der Seifenrezept. Und hier geht es direkt zum eBook:

Kreative Seifen einfach selber machen

Ich habe vor knapp drei Wochen eine winzig kleine Pfefferminze aus dem Supermarkt gekauft und diese anschließend in einen Kübel auf dem Balkon gepflanzt. Nun droht das kleine Pflänzchen mir „über den Kopf zu wachsen“. Die Pflanze wird immer größer und buschiger und ich weiß nicht so recht, was ich mit der Minze überhaupt anfangen soll. Losen Pfefferminztee habe ich noch in großen Mengen zu Hause und kochen tue ich mit Minze eher selten. Daher dachte ich mir, eine Pfefferminz-Seife muss her. Dafür habe ich eine ordentliche Menge Pfefferminze gepflückt und daraus einen starken Tee zubereitet. Diesen Tee habe ich natürlich gut abkühlen lassen und ihn dann in den Kühlschrank gestellt. Er diente nämlich zur Herstellung der Lauge für die Pfefferminz-Seife.

Das Seifenrezept – die Zutaten für die Pfefferminz-Seife

Wie immer gilt: die Zutaten können beliebig ausgetauscht oder in anderen Mengen eingesetzt werden. Die NaOH-Menge soll selbst berechnet werden, diese wird hier bewusst nicht angegeben.

  • 250 g Sheabutter
  • 250 g Kokosnussöl
  • 250 g Olivenöl
  • 150 g Macadamianussöl
  • 100g Rapsöl
  • 40g Rizinusöl
  • 320g kalter Pfefferminztee
  • NaOH-Menge je nach gewünschter Überfettung (bitte selbst berechnen)
  • 8g ätherisches Pfefferminzöl, 8g ätherisches Orangenöl, 5g ätherisches Lavendelöl
  • Auf Wunsch 2 TL gemahlene Pfefferminze

Herstellung der Seife – so wird die Seife selber gemacht

Die Seifenherstellung sollte nicht auf die schnelle durchgeführt werden, da mit einer stark ätzenden Lauge gearbeitet wird. Wer noch nie Seifen hergestellt hat, kann sich mithilfe unserer eBooks einlesen. Für alle anderen gilt: Herstellung nur mit geeigneter Schutzkleidung und unter Beachtung der Sicherheitsregeln.

  • Das Kokosöl wird abgewogen und im Topf auf der Herdplatte geschmolzen. Nachdem der Topf vom Herd genommen wurde, kann Sheabutter hinzugegeben werden. Erst im Anschluss kommen die übrigen Öle in den Topf.
  • Der Tee wurde einen Tag vorher zubereitet und ist jetzt gut gekühlt, um die Lauge damit herzustellen. Anschließend muss die Lauge wie gewohnt auf etwa 30°C abkühlen.
  • Nachdem sowohl Fette als auch Lauge die gewünschte Temperatur erreicht haben, können die Komponenten vereinigt werden.
  • Seifenleim zum Andicken bringen, mit den ätherischen Ölen beduften und einformen.

Wer sich einen leichten Peelingeffekt wünscht, kann auch noch zwei Teelöffel fein gemahlene Minze in den Seifenleim rühren. Ich habe dafür die getrockneten Blätter genommen, diese gemahlen und einige Stunden in Öl ziehen lassen. Durch diesen Trick sind die Kräuterstücke in der Seife später nicht kratzig.

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