
Pomade erlebt seit einigen Jahren ein Comeback, nicht nur im Barbershop, sondern auch im Alltag. Der Grund ist einfach: Mit Pomade lassen sich klassische Frisuren wie Side Part, Slick Back oder ein strukturierter Quiff zuverlässig formen, ohne dass das Haar hart wirkt wie bei vielen Gelen. Wer sich gleichzeitig für Naturkosmetik und bewussten Konsum interessiert, kann Pomade so auswählen und anwenden, dass Styling und Pflege gut zusammen passen.
Was Pomade ist und wie sie wirkt
Pomade ist ein Stylingprodukt auf Wasser- oder Ölbasis. Sie legt sich als feiner Film um das Haar, gibt Halt und kann je nach Rezeptur Glanz oder ein natürlicheres Finish erzeugen. Im Vergleich zu Wachs ist Pomade oft leichter zu verteilen und wirkt häufig gleichmäßiger. Gegenüber Haargel punktet sie mit mehr Flexibilität: Viele Produkte lassen sich im Laufe des Tages nachkämmen und neu formen, statt sofort auszuhärten.
In vielen Formeln sorgen Wachsen und Lipide für Struktur, zum Beispiel Bienenwachs, Candelillawachs oder pflanzliche Öle. Bei wasserbasierten Varianten stabilisieren Emulgatoren die Mischung, während Filmbildner den Halt unterstützen. Wer empfindliche Kopfhaut hat, achtet besonders auf Duftstoffe und stark alkoholhaltige Rezepturen.
Water-based und Oil-based im Vergleich
- Water-based Pomade lässt sich meist mit Shampoo auswaschen, fühlt sich leichter an und passt gut zu Alltagsstyles.
- Oil-based Pomade hält oft besonders lange, wirkt bei trockenem oder dickem Haar geschmeidig, braucht aber mehr Geduld beim Auswaschen.
Halt und Finish passend auswählen
– Leichter Halt für feines Haar und natürliche Textur, ideal als Pomade für feines Haar
– Mittlerer Halt für die meisten Alltagsfrisuren
– Starker Halt für sehr definierte Looks oder dickes Haar
Beim Finish gilt
– Matt wirkt oft moderner und weniger sichtbar.
– Glänzend bis High Shine passt zu klassischen, sehr ordentlichen Frisuren.
Anwendung in fünf einfachen Schritten
- Haare vorbereiten, trocken oder handtuchtrocken.
- Erbsengroß beginnen.
- Zwischen den Handflächen anwärmen.
- Von hinten nach vorn einarbeiten.
- Mit Kamm oder Fingern stylen.
Wenn das Haar schnell beschwert wirkt, hilft eine einfache Regel: lieber zweimal weniger nehmen als einmal zu viel. Für mehr Textur kann man am Ende einzelne Partien mit den Fingerspitzen leicht anheben.
Nachhaltigkeit und Hautverträglichkeit
– Dosierung: Wenig reicht oft aus.
– Verpackung: Wiederverwertbare Tiegel, zum Beispiel aus Metall.
– Inhaltsstoff-Check: Dezente Parfümierung ist für viele besser verträglich.
Wer besonders nachhaltig einkaufen möchte, kann zusätzlich auf vegan gekennzeichnete Produkte achten und Rezepturen bevorzugen, die ohne Mikroplastik auskommen, also eine Pomade ohne Mikroplastik. Auch palmölfreie oder verantwortungsvoll zertifizierte Rohstoffe sind für manche ein wichtiges Kriterium.
Patch-Test: Eine kleine Menge hinter dem Ohr oder in der Armbeuge auftragen und 24 Stunden beobachten.
Auswaschen ohne Stress
Water-based Pomaden lassen sich meist mit mildem Shampoo entfernen. Wer eine wasserbasierte Pomade auswaschen möchte, sollte das Haar gut durchfeuchten und den Schaum kurz einwirken lassen. Bei oil-based Varianten kann ein zweiter Waschgang oder gelegentlich ein klärendes Shampoo sinnvoll sein, um Build-up zu vermeiden. Danach helfen eine leichte Spülung in den Längen oder ein paar Tropfen Pflanzenöl in den Spitzen.
Wo Sie eine passende Pomade auswählen können
Wer gezielt nach Halt, Finish und Basis filtern möchte, findet online eine große Auswahl. Eine praktische Anlaufstelle ist Pomade kaufen bei Friseurtotal, dort können Sie verschiedene Varianten vergleichen und die Pomade wählen, die zu Ihrem Haartyp und Ihrem gewünschten Look passt.


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