Arnikaöl in selbst gemachten Cremes und Salben

Arnika in Cremes und Salben

Arnikaöl Arnica montana
© H. Brauer - stock.adobe.com

Arnika ist eine zu den Korbblütlern gehörende Pflanzenart, die bis zu 60 cm hoch werden kann. Zu beachten ist, dass Arnika in Deutschland unter Naturschutz steht, da sie zu einer gefährdeten Pflanzenart gehört. Arnikaöle werden daher überwiegend in Ländern wie der Schweiz oder Italien hergestellt und sind auch hier auf dem deutschen Markt erhältlich. Informiere dich über das wertvolle Arnikaöl, denn es ist ein tolles Öl für die Hautpflege.

Arnikaöl für Salben und Cremes

Als Heilpflanze wurde Arnika erstmals durch Hildegard von Bingen bekannt. Erst im 18. Jahrhundert nutze man die Pflanze jedoch zu Heilzwecken. Überwiegend diente die Pflanze damals zur Behandlung von Rheuma, Prellungen und Venenleiden. Heutzutage finden wir Arnika-Salben und Balsame in jeder Drogerie.

Neben den typischen Salbenpräparaten gegen Rheuma, Blutergüsse und Verletzungen wird Arnikasalbe tatsächlich auch heute noch als Mittel zur Behandlung entzündlicher Krampfadern eingesetzt.

Arnikaöl in der Hautpflege

Beim Arnikaöl (INCI: Arnica montana) handelt es sich immer um einen Pflanzenauszug. Arnika wird also in ein Trägeröl eingelegt, sodass die wertvollen Inhaltsstoffe der Pflanze in das Lösungsmedium übergehen. In der Regel verwendet man dafür Olivenöl oder Sojaöl. Wenn du Arnikaöl selber machen möchtest, beachte bitte, dass die geschützte Pflanze nicht aus der Natur gepflückt werden darf. Natürlich kannst du aber zum Beispiel getrocknete Arnikablüten aus der Apotheke kaufen und damit ein Arnikaöl selber machen.

Arnika kann in der Hautpflege hervorragend bei entzündlicher Haut eingesetzt werden, da ihre Inhaltsstoffe entzündungshemmend und antiseptisch wirken. Man gibt das Öl selbst gerührten Salben- und Cremepräparaten zu, wobei darauf geachtet werden muss, das Öl nicht zu erhitzen.

Arnikaöl selber machen

  1. Schraubglas in beliebiger Größe zu einem Drittel mit getrockneten Arnikablüten füllen.
  2. Sonnenblumenöl oder Olivenöl hinzugeben, bis das Glas gefüllt ist.
  3. Das Glas nun etwa drei bis vier Wochen stehen lassen, hin und wieder leicht schwenken, um alle Inhaltsstoffe zu lösen.
  4. Nach dieser Zeit wird das Öl durch ein feines Sieb in dunkle Flaschen gefüllt.
  5. Fertig ist das selbst gemachte Arnikaöl.

Achung: möglichst kühl und dunkel aufbewahren und innerhalb von 6 Monaten verbrauchen.

Was man bei der Verwendung von Arnikaöl beachten sollte

Arnikaöl ist nur für die äußerliche Anwendung geeignet, es darf nicht eingenommen oder zum Kochen verwendet werden. Arnika gehört zu den Korbblütlern, weshalb viele Menschen allergisch auf die Pflanze reagieren.

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