Seife selber machen – welche Seifenformen man nutzen kann

Seife selber machen und die passenden Seifenformen

Die Seifenherstellung ist ein sehr kreatives Hobby, mit dem man zahlreiche Möglichkeiten hat. Man kann nicht nur die Seife hinsichtlich ihrer Beschaffenheit, Farbe und ihres Duftes den eigenen Wünschen entsprechend herstellen, sondern auch die Form der Seife variieren. Neben den typischen Blockformen, die eine der meist verwendeten Seifenformen ist, kann der Seifenleim auch in handliche Einzelförmchen gegossen werden. Es gibt dafür spezielle Seifenformen, die man im Internet kaufen kann. Aber auch Wegwerfartikel wie Frischkäsebehälter etc. eignen sich als Seifenform. Was man für Formen verwenden kann und worauf man dabei achten sollte, erklärt dieser Artikel.

Seife selber machen – welche Seifenform ist die Richtige?

Die Wahl der Seifenform ist für die meisten Sieder einer der wichtigsten Punkte bei der Herstellung einer Seife. Denn eine schöne Form kann wirklich viel ausmachen und für richtig Eindruck sorgen. Im Handel werden spezielle Seifenformen angeboten, die natürlich ideal sind. Ich persönlich mag hingegen klassische Silikonformen sehr gerne, wie sie zum Backen verwendet werden können. Die Auswahl an solchen Silikonformen ist enorm: Ob Blumen, Herzen, Sterne oder eine einfache Kastenform, all diese Silikonbackformen sind wirklich ideal geeignet, um in ihnen Seife herzustellen. Der Vorteil ist nämlich, dass die Seife später sehr leicht ausgeformt werden kann.

Bei unflexiblen Formen hat man oft das Problem, dass die Naturseife kleben bleibt und sich nur schwer aus der Form holen lässt. Allerdings gibt es auch dafür einen Trick: Wenn die Seife in der Form kleben bleibt, muss man weder die Form noch die Seife zerstören. Denn man kann Form samt Naturseife einfach für einige Stunden in das Gefrierfach legen. Holt man die Form anschließend heraus und lässt sie kurz stehen, löst sich die Seife meist wie von alleine aus der Form.

Silikonformen – Was man beachten sollte

Oft ist es jedoch so, dass die Seife in den kleinen Silikonformen nur schwer in die Gelphase kommt. Dies liegt daran, dass die Formen aufgrund ihrer dünnen Wände nicht für zusätzliche Hitzeentwicklung sorgen. Daher ist es besonders wichtig, diese Seifenformen besonders stark zu isolieren – sie also gut einzupacken und abzudecken. Empfehlenswert ist es außerdem, die Formen kur nach dem Einfüllen des Seifenleims bei etwa 50°C bis maximal 80°C in den Backofen zu stellen. Dort belässt man sie für etwa 60 bis 90 Minuten. Diese Zeitspanne reicht aus, um die Gelphase zu fördern.

Seife selber machen mit Joghurtbechern und Co.

Eine weitere Alternative sind Behälter von Frischkäsen, Quarks, Joghurt und anderen Molkereiprodukten, die mitunter ebenfalls eine ansprechende und vor allem handliche Form haben. Zudem können Saftkartons oder Milchpackungen verwendet werden, die man einfach längs aufschneidet. So kann man sich eine schöne Blockform basteln, die nicht mal etwas kostet. Auch bei diesen selbst gemachten Seifenformen ist eine gründliche Isolierung wichtig, damit die Seife gut in die Gelphase kommt.

Seife selber machen in speziellen Seifenformen

Eine solche Blockform kann man einfach selber machen.

Eine solche Blockform kann man einfach selber machen.

Wer es etwas professioneller mag, greift auf spezielle Seifenformen zurück, die es im Internet zu kaufen gibt. Eine nette Auswahl kann man zum Beispiel bei Dawanda im Bereich Kosmetikbedarf finden. Professionelle Blockformen bieten Platz für mehrere Blöcke, sodass man bis zu 10kg Seife in einem Rutsch herstellen kann. Für den privaten Nutzen reichen natürlich auch kleine Formen aus, die zwischen 500g und 1,5kg Seifenleim fassen. Blockformen kann man sich auch einfach selber machen. Im Baumarkt lässt man sich einfach sogenannte Betonschalungsplatten oder mit Kunststoff bezogene Spanplatten in den gewünschten Maßen zuschneiden. Dazu kommen Gewindestangen und Flügelschrauben und im Handumdrehen hat man die eigene, selbst gemachte Seifenblockform. Man muss dafür auch nur mittelmäßig handwerklich begabt sein.

Seife selber machen – so geht es!

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