Seifenrezept: Honigseife selber machen (mit Bienenwachs und viel Honig)

Seife mit Honig - DIY

Seife selber machen – so geht’s

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Kreative Seifen einfach selber machen

Seife selber machen mit Honig und Bienenwachs: Seife selber machen ist ja nicht immer einfach und stellt einen auch mal vor die ein oder andere Herausforderung. Ich persönlich liebe Honig, sowohl zum Essen als auch für die Hautpflege. Honig ist ein Pflegeklassiker und versorgt die Haut, macht sie glatt und geschmeidig. Früher habe ich immer nur geringe Mengen Honig beim Seife selber machen verwendet, was auch ok war. Denn sowohl Honig als auch Zucker werden eingesetzt, um einen üppigen Seifenschaum zu bekommen. Wenn man Honig also nur aus diesem Grund in der selbst gemachten Naturseife haben möchte, dann reicht eine Menge von etwa 1 bis 2 Esslöffeln auf eine Fettmenge von 1000g. Schön und gut, jetzt wollte ich aber mal etwas anderes probieren und habe eine richtige Honigseife gesiedet. Wie man das am besten macht und welches Seifenrezept ich verwendet habe, erfahrt ihr jetzt:

Honigseife selber machen – zu Anfang ein paar Tipps

Vor Kurzem habe ich irgendwo mal gelesen, dass Naturseife, die mit Honig angerührt wird, nicht gelen sollte. Angeblich soll es passieren können, dass der Honig sich von der Seifenmasse trennt und absetzt. Sofern ich keine Milch in meiner Honigseife verwende, habe ich immer eine Gelphase provoziert 😉 und damit nie ein Problem gehabt. Was man aber auf keinen Fall tun sollte, ist, Honigpulver in die Lauge zu rühren. Hin und wieder habe ich nämlich gerne mit Honigpulver gearbeitet, da dieses einfach nicht so klebrig ist und weniger „Sauerei“ macht. Die braunen Klümpchen, die dadurch entstanden, sahen in der fertigen Seife zwar aus wie gewollt, aber irgendwie ebenfalls wie nicht gekonnt. Das passiert aber auch, wenn ihr den puren Honig in die heiße Lauge rührt. Denn der Zucker im Honig beginnt zu karamelisieren und klumpt.

Honigseife – das Seifenrezept (1kg Fettphase, ÜF etwa 7%)

Seife selber machen – so geht’s

In diesem Seifenrezept sind recht viele harte Fette zu finden. Dies liegt daran, dass der Honig die Seife weichmacht und auch das fest werden hinauszögert. Das Ausformen der Naturseife ist also erschwert. Aus diesem Grund habe ich sowohl die Wassermenge reduziert als auch den Anteil fester Fette erhöht. Zudem habe ich auf weitere „Weichmacher“ wie beispielsweise Rizinusöl verzichtet.

Wie immer gehe ich auch bei diesem Seifenrezept davon aus, dass ihr mit dem Seife selber machen vertraut seit und alle Sicherheitsregeln beachtet!

    1. Die festen Fette werden aufgeschmolzen. Gebt das Bienenwachs anschließend zu den Fetten in den Topf und lasst es ebenfalls schmelzen. Anschließend können die Öle zugefügt werden.
    2. Nehmt in der Zwischenzeit einen Teil dest. Wasser ab und erwärmt dieses leicht. Diese Wassermenge dient dazu, den Honig zu lösen. Rührt erst die Lauge mit dem eiskalten Wasseranteil an und kümmert euch dann um den Honig.
    3. Lasst die Lauge und die Fett/Öl-Mischung abkühlen und stellt in der Zwischenzeit sowohl die Seifenformen als auch das ausgewählte Parfümöl bereit.
    4. Nach dem Abkühlen könnt ihr Lauge und Fette wie gewohnt vereinigen und bis zum Puddingstadium zum Andicken bringen. Jetzt erst wird der gelöste Honig sowie das PÖ untergerührt. Achtet darauf, dass der Honig wirklich sorgfältig untergerührt ist, bevor ihr die Seifenmasse in die Formen füllt.
    5. Die Seifenmasse verfärbt sich jetzt bräunlich und verströmt einen leichten Honigduft. Sie kann jetzt in die Seifenformen gefüllt werden. Packt die Formen ordentlich mit Handtüchern und Decken ein, damit die Seife ordentlich gelen kann.
    6. Ihr könnt die Naturseife nach 24 bis 48 Stunden ausformen und dann auch schneiden. Als Lagerzeit empfehle ich mindestens 6 Wochen.

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