Johannisbeersamenöl in Naturkosmetik-Formulierungen

INCI: Ribes Nigrum (Black Currant) Seed Oil

Johannisbeersamenöl – zarter Schönmacher

Schwarze Johannesbeeren – auch unter der Bezeichnung Cassis bekannt – zählen zur Familie der Stachelbeergewächse und erfreuen sich höchster Beliebtheit als Nahrungsmittel. Die Beeren sind reich an Vitaminen und schmecken säuerlich frisch. Ihren Namen hat die Johannisbeere vom Johannistag, um den die ersten Beeren reif werden. Die Beeren werden nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch als Zierpflanzen oder zur Herstellung von Parfum genutzt. Außerdem wird aus der Frucht das wertvolle Johannisbeersamenöl hergestellt, das in der Kosmetikindustrie immer mehr genutzt wird.

Herstellung und Wirkung vom Johannisbeersamenöl

Das hochwertige Öl wird durch Pressung der Samen der Johannisbeere hergestellt. Es hat eine gelbe Farbe und riecht fruchtig-herb. Johannisbeeröl von geringerer Qualität erkennt man vor allem an der veränderten, tiefgrünen Farbe.

Das Öl beinhaltet die seltene Mischung von sowohl α- (ω3) als auch γ-Linolsäure (ω6) sowie die sehr seltene Stearidonsäure, eine vierfach ungesättigte Fettsäure, die hochgradig entzündungshemmend wirkt. Die Mischung der beiden Linolsäuren hat eine hoch stabilisierende Funktion für die Barriereschicht der Haut und erhält somit die hauteigene Feuchtigkeit.

Verwendung von Johannisbeersamenöl

Das milde und gut verträgliche Öl kann sehr vielseitig eingesetzt werden: die mehrfach ungesättigten Fettsäuren wirken zellschützend und zellregenerierend und helfen insbesondere, trockene und reife Haut zu pflegen. Fette oder unreine Haut wird durch die entzündungshemmenden Inhaltsstoffe des Öls verbessert. Seine umfassende Wirkung entfaltet dieses Johannisbeersamenöl mit seiner geringen oxidativen Stabilität am besten in Kombination mit Jojoba- oder Marulaöl. Generell sind ölsäurereiche Öle für die Mischung besonders empfehlenswert, wobei darauf geachtet werden sollte, dass nicht mehr als 15% des Johannisbeersamenöls in der Ölmischung verwendet werden. In Cremes und Lotionen geht man von einem Anteil der Gesamtmenge von etwa 1 bis 5% aus.

Spreiteigenschaft: langsam

Fetteigenschaft: trocknend

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