Massagekerzen selber machen (Do it yourself)

DIY Kosmetik: Massagekerzen als Geschenk

Massagekerzen selber machen

Massagekerzen sind ja seit einiger Zeit der absolute Trend. Man bekommt sie inzwischen von vielen verschiedenen Herstellern und kann aus einer Vielzahl an Duftrichtungen, Farben und Designs wählen. Sogar in Spas und Kosmetikstudios sind die duftenden Massagekerzen inzwischen angekommen. Kein Wunder, denn Massagekerzen suggerieren puren Luxus und sind daher meist auch zu einem nicht gerade geringen Preis erhältlich. Doch wozu kaufen, wenn man Massagekerzen auch einfach selber machen kann?

Die Kerzen eignen sich natürlich für den Eigengebrauch beispielsweise für eine entspannende Partnermassage in ruhigen Stunden. Ideal sind die Luxuskerzen aber auch, um sie zum kommenden Weihnachtsfest zu verschenken.

Wie funktionieren Massagekerzen überhaupt?

Zugegeben, als ich den Begriff Massagekerze das erste mal hörte, konnte ich mir darunter nicht viel vorstellen. Eine Kerze zur Massage? Wie soll das funktionieren? Massagekerzen bestehen aus unterschiedlichen, hautfreundlichen Zutaten, die einen geringeren Schmelzpunkt als herkömmliche Kerzenwachse haben. Dadurch ist die Massagekerze auch nicht so heiß wie ein handelsübliches Teelicht beispielsweise. Man kann die verflüssigten Fette, Öle und Wachse – die nach dem Anzünden der Kerze entstehen – direkt auf die Haut träufeln. Eine Verbrennungsgefahr besteht nicht und die flüssige Massagebutter hat zudem eine angenehme Massage-Temperatur.

Wie man Massagekerzen selber machen kann

Ganz einfach: indem man Öle, Buttern und Wachse verwendet, die einen niedrigen Schmelzpunkt haben. Oft wird Sojawachs empfohlen, jedoch verwenden viele Hersteller auch Bienenwachs für ihre Kerzen. Diese Rezeptur, die ich hier vorstellen möchte hingegen, kommt völlig ohne Wachse aus. Für die Herstellung der Massagekerze kann man nämlich auch Kakaobutter, Sheabutter und andere Buttern, Fette und Öle verwenden. Somit ist es auch möglich, Massagekerzen mit den Zutaten herzustellen, die man ohnehin zu Hause hat: Das perfekte Last-Minute Weihnachtsgeschenk eben.

Massagekerze selber machen – die Zutaten

Die Zuataten

  • 1/3 Kakaobutter
  • 1/3 Sheabutter
  • 1/3 Pflanzenöle (ich habe zu gleichen Teilen Olivenöl und Mandelöl verwendet)

Außerdem braucht man:

  • Kerzendochte mit oder ohne Fuß
  • Teelicht- bzw. Kerzengläser nach Wahl
  • Wäscheklammern
  • Auf Wunsch einen Duft

Verwendet werden sollen natürlich nur ätherische Öle oder speziell für die Kosmetik zugelassene Parfümöle. Bitte keine Kerzenduftöle benutzen!

Massagkerzen selber machen – so wird es gemacht

Bilder zum Vergrößern einfach anklicken

Das war es auch schon. So schnell und einfach stellt man eine Massagekerze her. Achtet nach Möglichkeit darauf, dass der Duft dezent ausfällt. Beim Massieren ist eine starke Parfümierung meist nicht gewünscht. Wer ätherische Öle verwendet profitiert zusätzlich von den positiven Eigenschaften der ausgewählten Öle. Einige angenehme Duftmischungen findet ihr im Artikel Massageöl selber machen.

Und so verwendet man die Massagekerze:

  1. Kerze anzünden und etwa 3 bis 4 Minuten brennen lassen
  2. Die Kerze auspusten und den Docht auskühlen lassen
  3. Verflüssigtes Fett direkt auf die Hand träufeln
  4. Massieren und massieren lassen

Massagekerzen selber machen und verschenken

Wenn die Kerzen verschenkt werden soll, bieten sich verschiedene Möglichkeiten. Man kann vor allem direkt optisch besonders ansprechende Gläser wählen und die Massagekerzen zudem auch noch einfärben. Bastbänder oder hübsche Geschenkbänder und Anhänger geben dem Geschenk dann noch das gewisse Etwas 😉

Massagkerzen selber machen

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6 Kommentare

  1. Hallo,
    ich möchte die massagekerzen selber machen, allerdings habe ich dazu fragen:
    1) wie lange sind die kerzen dann haltbar bzw ab wann ‚kippen sie um‘ ?
    2) wie genau kann ich die kerzen dann einfärben?
    3) ist es sinnvoll die kerzen abzudecken wenn sie nicht verwendet werden?
    Ich würde mich über eine antwort sehr freuen!
    LG Franzi

  2. Hallo,
    die Haltbarkeit richtet sich nach dem MHD der verwendeten Zutaten. Generell bestehen die Kerzen aus Fetten und Wachsen, sodass sie nicht „schlecht“ werden oder verkeimen. Sie können lediglich ranzig werden. Am besten sollen daher frische Fette, Öle und Wachse eingesetzt werden. Abdecken würde ich die Kerzen schon damit sich kein Staub darauf ansammelt.
    mfg Stefanie

  3. Hi, ich hab selber versucht diese kerzen herzustellen, die werden allerdings auch nach abkühlen nicht hart. wie lange soll das denn dauern bis sie wieder hart sind? lg ilka

  4. Das geht eigentlich in wenigen Stunden. Du kannst sie auch in den Kühlschrank. Die Kerzen bestehen überwiegend aus festen Fetten und sollten somit schnell wieder hart werden.
    LG

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