Salzseife bei Akne und Neurodermitis

Salzseifen - Die Vorteiler eine Seife mit Salz

In meinem Artikel „Neurodermitis und Naturseife“ habe ich euch bereits über die Vorteile von Salz- und Solseifen bei geschädigter, neurodermitischer Haut berichtet. In diesem Artikelgibt es ein Update, denn die Salzseifen sind nicht nur für Neurodermitis zu empfehlen, sondern auch bei vielen anderen Hautproblemen sinnvoll. Wofür man die Seifen mit Salz am besten verwenden kann und wie sie angewendet werden, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Was man über eine Salzseife wissen sollte

Eine Salzseife enthält im Gegensatz zur Soleseife kein gelöstes Salz, sondern die reinen, festen Salzkristalle. Das liegt daran, dass man für Salzseifen mindestens 2/3 Salz verwendet und diese Menge sich in der nötigen Flüssigkeitsmenge gar nicht vollständig lösen würde. Man rührt die Salzmenge daher direkt in den angedickten Seifenleim. Der Vorteil: Die Salzkristalle liegen nun noch als solche vor und bewirken einen leichten Peelingeffekt. Sie lösen sich bei Kontakt mit Wasser, die Salzkonzentration auf der Haut ist bei der Anwendung einer Salzseife daher auch viel größer als bei einer einfachen Soleseife. Davon profitiert besonders geschädigte Haut. Salzseife kann den Feuchtigkeitsgehalt der Haut ausgleichen und übermäßige Hautschuppen entfernen. Beliebte Einsatzzwecke einer solchen Seife sind Folgende:

  • Pickel, Mitesser und Akne
  • Neurodermitis und trockene, schuppige Haut
  • Psoriasis
  • Feuchtigkeitsarme, trockene Haut und Hautpartien
  • Hornhaut und schuppige Füße

Das Natrium ist in der Lage, die Wundheilung der Haut zu fördern, weshalb Salzseifen sogar in Apotheken zur Behandlung von Akne und Pickeln verkauft werden. Zudem wird die Seife antiseptisch und verhindert so die Entstehung von Mikroorganismen. Sicher kennt ihr das auch, dass die Haut nach einem Urlaub am Meer nicht nur schön gebräunt ist, sondern auch viel reiner und ausgeglichener wirkt. Das liegt am Meersalz, das durchs Baden und die salzhaltige Luft an die Haut gelangt.Salzseife bei Pickeln

Egal, wofür man die Salzseife anwenden möchte, es sollte immer auf die richtige Anwendung geachtet werden:

  1. Damit die scharfkantigen Salzkristalle nicht zu stark auf der Haut reiben (insbesondere im Gesicht), sollte die Seife mit Wasser angefeuchtet und in der Hand „aufgeschäumt“ werden. Viel Schaum kann man nicht erwarten, denn Salzseifen schäumen kaum.
  2. Der Hygiene wegen sollte die Seife vor und nach jeder Verwendung gründlich mit klarem Wasser abgewaschen werden. Zudem ist es empfehlenswert, das Seifenstück auf einer geeigneten Seifenschale vollständig abtrocknen zu lassen und erst dann einzupacken bzw. in den Schrank zu legen. So sorgt man nicht nur für die nötige Hygiene, sondern auch dafür, dass die Salzseife lange hält und ergiebig bleibt.
  3. Idealerweise wird die Haut nach der Reinigung nicht mit einem weiteren Pflegeprodukt versorgt. Da das Salz den Fett- und Feuchtigkeitshaushalt der Haut von alleine reguliert, wäre eine zusätzliche Pflege kontraproduktiv.

Salzseife – was man wissen sollte

Sowohl bei Neurodermitis als auch bei Akne-Haut kann es sein, dass die Haut bei der Reinigung mit einer Salzseife etwas brennt. Das liegt an den feinen Rissen in der Haut und lässt sich leider kaum vermeiden. Man gewöhnt sich aber schnell daran und das Brennen wird weniger bzw. kaum noch bemerkt.

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