Seifenrezept für eine Kokosseife

Seife selber machen mit Kokosmilch

Mögt ihr auch so gerne Kokosduft? Ich liebe den Duft von Kokosnuss. Vielen ist er zu süß und aufdringlich, jedoch kommt das meiner Meinung nach auf das Parfumöl an. Kokos passt zumindest sehr gut zum Sommer, da man den Duft von Kokosnuss mit Strand, Meer und sommerlichen Cocktails verbindet 😉 Daher ist eine Kokosseife die ideale Naturseife für die Sommermonate. Bis zum Sommer ist es zwar noch eine Weile hin, aber wenn man jetzt mit dem Selbermachen der Seife beginnt, hat man bis zum Sommer auf jeden eine sehr gut ausgereifte und besonders pflegende Seife. Das folgende Seifenrezepte ist eine Eigenkreation und kann natürlich verändert oder ergänzt werden. Die NaOH-Menge wurde nicht angegeben, da sie eben nach der gewünschten Überfettung berechnet werden sollte. Dafür kann man unseren Naturseife-und-Kosmetik Seifenrechner nutzen.

Seife selber machen – Was man beachten muss

Wie immer weise ich an dieser Stelle darauf hin, dass die Seifenherstellung nicht mal eben spontan und ohne gründliche Vorbereitung erfolgen sollte. Wer noch nie Seife selber gemacht hat, sollte sich daher gründlich einlesen und sich mit den nötigen Sicherheitsregeln vertraut machen. Ihr könnt dafür das eBook „Kreative Seifen einfach selber machen“ nutzen.

Kokosseife selber machen – Das Seifenrezept

Für etwa 1000g Seife

  • 350g Frittierfett
  • 200g Kokosöl
  • 150g Sheabutter
  • 150g Babassuöl
  • 100g Rapsöl
  • 40 g Rizinusöl (zum Überfetten)
  • 40g Mandelöl
  • 200g Kokosmilch, kalt
  • 120g Wasser, gefroren
  • NaOH-Menge bitte selbst berechnen
  • 2 Esslöffel Kokosraspeln, Ringelblumenblütenblätter oder eine andere Zutat nach Wahl
  • 15g Kokosparfumöl und etwa 5g einer Fruchtnote (beispielsweise Pear von Gracefruit)
  • 2 Teelöffel Titandioxid

Kokosmilchseife – Was wichtig ist

Kokosmilchseife

Kokosseife mit Ringelblumen

Da es sich bei der Kokosseife um eine Milchseife handelt, gelten die Vorgaben, die man bei der Herstellung einer solchen Seife beachten sollte: Arbeitet vor allem sehr kalt, kühlt die Kokosmilch vor dem Anrühren der Lauge eine Nacht im Kühlschrank vor und friert den Wasseranteil ein. Damit könnt ihr dann problemlos eine Lauge herstellen. Ist dies geschehen, sollte die angerührte Lauge gut abkühlen, bevor sie zur Weiterverarbeitung genutzt wird. Achtet also darauf, dass sowohl Fette als auch Lauge nicht wärmer als 30°C sind, wenn ihr mit dem Vereinigen der beiden Komponenten beginnt.

Die Seife kann nach der Herstellung eingeformt und isoliert werden. Isoliert jedoch nur leicht und deckt die Seifenform beispielsweise erst mit Frischhaltefolie und dann noch mit einem Handtuch ab. Die Seife darf ruhig in die Gelphase kommen.

Kokosseife selber machen – Welche Zutaten man verwenden kann

Ihr könnt die Seife natürlich nach eurem eigenen Geschmack gestalten, färben und marmorieren. Auch die Beduftung kann den eigenen Wünschen entsprechend ausgesucht werden. Ich mische meinen Kokosduft gerne mit einer fruchtigen Note. Dann riecht die Seife ein wenig wie ein Sommercocktail. Gut passen zum Beispiel Kokos und Pear von Gracefruit. Fette, Öle und Wachse sowie viele ätherische Öle, Parfümöle und auch Farben gibt es in meinem Lieblingsshop:

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Seife selber machen – so geht es!

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