Pflegende Seife selber machen – Butterseife für trockene Winterhaut

Die passende Naturseife bei trockener Haut

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Besonders in der kühlen Jahreszeit trocknet die Haut durch Kälte und Heizungsluft schnell aus. Da der Winter ja nun doch langsam naht, sollte man am besten schon jetzt mit dem Sieden einer Butterseife beginnen.

Eine solche Naturseife enthält neben den üblichen Bestandteilen eine gewisse Menge Pflanzenbutter wie beispielsweise Sheabutter, Avocadobutter oder Mangobutter. Diese Menge wird aber nicht verseift, ihr müsst sie also auch bei der Berechnung der NaOH-Menge nicht mitberücksichtigen. So wird die Naturseife zwar weniger lange haltbar sein als eine herkömmliche Seife, dafür aber sehr pflegend und reichhaltig. Optimal also, wenn es der Haut an Fett mangelt und man von trockenen Hautstellen und Spannungsgefühlen geplagt wird 😉

Die pflegende Seife selber machen – was man beachten muss

  • Für die Butterseife kann wirklich jedes Seifenrezept verwendet werden. Es ist also egal, ob ihr eine reichhaltige Milchseife oder eine andere Naturseife herstellen wollt. Wählt einfach die Butter aus, die ihr der Seife zugeben möchtet (das können auch gerne verschiedene Sorten sein) und schneidet die Butter dann in ganz kleine Stückchen. Jetzt wird die Naturseife nach dem gewünschten Rezept hergestellt. Wenn ihr soweit seit, dass der Seifenleim angedickt ist, werden die Butterstückchen untergehoben und leicht untergerührt. Nun sollte man nicht mehr zu stark rühren und auch den Stabmixer aus dem Topf lassen. Die Butterstückchen sollen wirklich nur untergehoben und noch als solche erkennbar sein.
  • Wenn die Seifenmasse in der Seifenform ist, kann diese wie gewohnt isoliert werden. Es ist möglich, dass die Naturseife am Folgetag noch zu weich ist, um sie aus der Form zu holen. Lasst sie in diesem Fall einfach noch ein bis zwei Tage in der Seifenform. Nachdem die Naturseife ausgeformt und geschnitten wurde, muss sie mindestens 8 Wochen reifen und trocknen können. Je länger, desto besser! Achtet bei dieser Seife darauf, dass jedes Stück genügend Luft abbekommt, die Seifenstücke sollte also nicht zu enge beieinanderstehen. Außerdem darf die Butterseife nicht zu warm gelagert werden. Ein kühler Keller wäre optimal.
  • Und der letzte Punkt, den ihr beachten solltet, ist, dass die Naturseife mit Butter eine eingeschränkte Haltbarkeit hat. Mehr als 8 Monate kann man sie meiner Erfahrung nach nicht lagern. Ich finde das nicht schlimm, da ich die Naturseife mit Butterstückchen ohnehin nur in den Wintermonaten verwende. Am besten ist es also, wenn man nur eine kleine Menge herstellt und diese dann zügig verbraucht.

Wie viel Butter muss ich der Naturseife zugeben?

Ehrlich gesagt habe ich das bisher nie ausgewogen. Ich gebe etwa eine kleine Tasse Butterflocken zum Seifenleim, bezogen auf 1kg Fett.

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2 Kommentare

  1. Hallo Traudi,
    das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun 😉 Die Butterseife ist eine spezielle Seife mit sehr hoher Überfettung, die eben für sehr trockene Haut geeignet sein soll. Ob die Überfettung nun letztendlich 15% oder 20% beträgt, ist hierfür ja egal, es geht eben darum, dass die Seife mit dem extrem hohen Fettanteil die Haut gut fettet und pflegt. Sie können die zusätzliche Fettmenge natürlich auch gerne berechnen und dann eine Überfettung von 15% oder mehr ansetzen. Das bleibt ja Ihnen überlassen. Ich persönlich spare mir die Mühe, weil es mir in diesem Fall einfach egal ist. Hauptsache ist doch, dass niemals zu viel Lauge zum Einsatz kommt.
    mfg Stefanie

  2. Habe ich das richtig verstanden das ich die Butterstückchen nicht beim NaOH berrechnen und berücksichtigen muß? Ich habe schon 2 dreitägige Seifensiederkurse besucht aber uns wurde immer erklärt das man alles aufs Gramm genau abwiegen muß und dann nach dem Überfettungsgrad die Lauge ausrechnen muß. Man kann zwar eine kleine Menge an Überfettungsöl dazugeben aber wie gesagt nur kleine Mengen und nicht eine Tasse voll.
    War das nicht richtig?
    Lg.Schlager Traudi

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