Rosmarin – aromatisch und durchblutungsfördernd

Rosmarin als Küchenzutat und in Seifen

Rosmarin (Rosmarinus Officinalis) in Naturseife und Kosmetik

Rosmarin ist durch seinen hohen Anteil an ätherischen Ölen ein sehr aromatisches Kraut. Es ist nicht nur in der Küche zum Verfeinern diverser Speisen beliebt, sondern auch schon seit Jahrhunderten als Heilkraut bekannt. Es soll gegen Bauch-und Kopfschmerzen sowie auch gegen rheumatisch bedingte Pein hilfreich sein. Außerdem bringt Rosmarin wegen seiner durchblutungsfördernden Wirkung den Kreislauf in Schwung. Bei Epilepsie, Bluthochdruck und in der Schwangerschaft sollte der Duft des Rosmarins jedoch gemieden werden.

Botanischer Name und Sorten

Der Rosmarinus Officinalis gehört zu einer der zwei Sorten der Pflanzengattung Rosmarinus. Der Name leitet sich von der Eigenschaft des immergrünen Halbstrauchs ab, in Küstennähe entlang des Mittelmeers zu wachsen. Die lateinischen Worte ros marinus bedeuten übersetzt Tau des Meeres. Die Namensdeutung anhand altgriechischer Begriffe lässt Rückschlüsse auf die Heilwirkung dieses Krauts schließen.

Es gibt zahlreiche verschiedene Rosmarin-Sorten, die sich vor allem in ihren Aromen, aber auch ihrer Härte und Empfindlichkeit unterscheiden.

Charakteristisches Aussehen

Seife selber machen mit RosmarinDie Blätter des Rosmarinus Officinalis  sind schmal und länglich, ähneln beinahe schon Nadeln. Während die Oberseite der Blätter ein sattes, dunkles Grün aufweist, ist die Unterseite mit pelzartig-feinen, weißen Haaren versehen. Die violett-blauen, rosa oder weißlichen Blüten erscheinen das erste Mal im Frühjahr und können über den ganzen Sommer hinweg immer wieder aufblühen.

Verbreitung

Der Rosmarinstrauch wächst wild entlang der Küsten des Mittelmeeres. Bereits in der Antike wurde die Pflanze als Heil-und Gewürzpflanze kultiviert. Im mitteleuropäischen Bereich hat sie im Mittelalter Einzug gehalten. Hier wird sie nicht nur wegen ihres Geschmacks, sondern auch ihres attraktiven Aussehens angepflanzt.

Pflege und Anbau im heimischen Garten

Rosmarin liebt sonnige und heiße Plätze sowie möglichst kargen, kalthaltigen Boden. Er ist robust und einige Sorten sind auch winterhart. Allerdings geht die Pflanze schnell ein, wenn sie in zu feuchter Erde steht oder sogar Staunässe ausgesetzt ist. Da der wunderbar duftende Strauch bis zu zwei Meter hoch und ebenso breit werden kann, empfiehlt es sich, ihn regelmäßig zurückzuschneiden, wenn er als Balkonpflanze dienen soll.

Ernte und Verwendung

Die Blätter oder kleinen Zweige des Rosmarinstrauchs können von Frühjahr bis Herbst geerntet werden. Verwendung finden sowohl frische Zweige als auch getrocknete oder zu Pulver zerstoßene Blätter.

Die Anwendung von Rosmarin ist sehr vielseitig. Durch seinen intensiven Geschmack wird er besonders bei Fisch- und Fleischgerichten sehr empfohlen. Dieses Kraut ist aus der mediterranen Küche nicht mehr wegzudenken.

Doch auch in der Kosmetik und als Heilkraut ist der Rosmarin vielfach in Verwendung. Das liegt sowohl an seinem würzigen Duft als auch an den vielen positiven Eigenschaften, welche den Strauch ausmachen.

Verwendung von Rosmarin in der Kosmetik

Rosmarin wird wegen seines starken Aromas gerne zu Badeöl oder Tinkturen verarbeitet. Die Inhaltsstoffe sind stark antiseptisch und antimikrobiell. Die Wundheilung wird gefördert und die Haut erfrischt. Rissige, wunde oder durch Ekzeme belastete Haut kann von der Anwendung des Rosmarinkrauts daher stark profitieren.

In einem Shampoo verarbeitet ist Rosmarin ein äußert wirksames Mittel gegen Schuppen und fettiges Haar.

Rosmarin in Naturseifen

Der Einsatz von Rosmarin in Seifen ist besonders wegen der antiseptischen und bakterienabtötenden Wirkung sehr beliebt. Am Einfachsten ist beim Seife selber machen die Zugabe von gemahlenem Rosmarin (dessen Nadeln) oder Destillat. Für einen hübschen Außeneffekt können auch einzelne Blätter und Blüten in die Seife integriert werden. Charakteristisch passt Rosmarin auch sehr gut in eine Gärtnerseife.

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