Seife selber machen – Gärtnerseifen

Gärtnerseife selber machen

Gärtnerseife für saubere Gärtnerhände

Endlich ist der Frühling da (zumindest so etwas Ähnliches) und viele von euch werden sicher damit beginnen den Garten für den Sommer fit zu machen. Blumen pflanzen, Hecken schneiden und Unkraut jäten hinterlassen aber gerne mal schmutzige, klebrige Hände und auch den ein oder anderen Kratzer. Mit einer Gärtnerseife könnt ihr sowohl den Dreck gründlich entfernen als auch kleine Wunden reinigen und versorgen bzw. die Heilung beschleunigen. Damit ihr den ganzen Sommer über eine passende Gärtnerseife zur Hand habt, solltet ihr jetzt mit dem Seife selber machen beginnen und einen kleinen Vorrat anlegen.

Darauf kommt es bei einer Gärtnerseife an

Naturseifen zur Reinigung verschmutzter Gartenhände enthalten meist viele Kräuter und natürliche Peelingbestandteile, die groben Schmutz und Verklebungen sanft abrubbeln. Ein krautiger, frischer Duft passt nicht nur thematisch sehr gut. Mit den richtigen ätherischen Ölen können sogar kleine Wunden versorgt werden. Antibakteriell, heilend und beruhigend, das ist die ideale Mischung, die ihr mit verschiedenen ätherischen Ölen herstellen könnt. Wie wäre es beispielsweise mit ätherischem Teebaumöl, Lavendel oder Kamille? Als peelende Partikel eignen sich Haferflocken in feiner oder grob gemahlener Form, gemahlener Luffa, Kaffeepulver, getrocknete Kräuter und auch gemahlene Aprikosen- oder Olivenkerne. Die Palette ist groß.

Seife selber machen – Gärtnerseife

Dieses Seifenrezept soll lediglich ein Beispiel darstellen. Ihr könnt es beliebig variieren oder auch komplett ändern. Die Gesamtmenge der Fettphase liegt bei 1000g, daher ergibt die Menge etwa 10 bis 12 Stücke (vom Seifenblock geschnitten). Und hier nun das Seifenrezept:

  • 300g OlivenölGärtnerseife
  • 250g Babassuöl
  • 150g Palmöl
  • 170g Rapsöl
  • 80g Sheabutter
  • 50g Rizinusöl
  • NaOH-Menge bitte selbst berechnen
  • 330g Teeaufguss aus Kamille oder Pfefferminze, mit dest. Wasser hergestellt
  • 1 EL getrockneter und fein gemahlener Salbei
  • 1 EL Mandel-Olivensteingranulat
  • 1 EL grobe Haferflocken
  • je 8g ätherisches Öl von Teebaum, Pfefferminze und Patschuli

Seife selber machen – so geht’s

  1. Mahlt zuerst die Kräuter und bedeckt sie mit einigen Esslöffeln des Olivenöls. Die Menge muss in jedem Fall vom Rezept abgezogen werden. Lasst das Ganze nun ein bis zwei Stunden stehen, damit die Kräuter weich werden.
  2. Kocht den Teeaufguss mit den Kräutern eurer Wahl. Der Teeaufguss sollte hoch konzentriert sein. Lasst den Kräutertee nun ebenfalls eine Stunde ziehen und stellt ihn im Anschluss (wenn er nur noch maximal lauwarm ist) in den Kühlschrank.
  3. Nach ein bis zwei Stunden Wartezeit könnt ihr mit dem Tee die Lauge anrühren, natürlich unter Beachtung der Sicherheitsregeln.
  4. Palmöl schmelzen und Babassuöl sowie Sheabutter anschließend darin aufschmelzen. Jetzt die Öle zur Fettmischung geben.
  5. Wiegt die ätherischen Öle und alle weitere Zutaten ab und stellt sie bereit. Bereitet auch die Seifenform bereits vor.
  6. Nach der Abkühlzeit kann die Lauge zu den Fetten in den Topf gegeben werden. Rührt nun fleißig, bis eine gleichmäßige Emulsion entstanden und die Masse etwas angedickt ist. Jetzt die ätherischen Öle und die Peelingzusätze samt dem Olivenöl unterheben und gut verrühren.
  7. Gebt die Seifenmasse in die bereitgestellte Seifenform und deckt sie mit Folie sorgfältig und luftdicht ab.
  8. Ruhezeit mindestens 24 Stunden, dann ausformen, schneiden und 4 bis 6 Wochen reifen und trocknen lassen.

Dann viel Spaß bei der Gartenarbeit! 🙂

Seife selber machen – so geht es!

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