Sprudelnde Badepralinen selber machen – einfaches und unkompliziertes Rezept

DIY Kosmetik - Badepralinen einfach selbst herstellen

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Wie viele Minuten am Tag schaffen wir es eigentlich, wirklich abzuschalten? Wie viele Minuten haben wir für uns, nur für uns und vergessen dabei alles um uns herum? Im Durchschnitt sind das wohl leider nicht viele, gerade in der Vorweihnachtszeit. Aber wir brauchen diese Zeit für uns, um ausgeglichen zu bleiben und nicht im Stress unterzugehen.

Wellness, nicht nur für den Körper, sondern auch für die Seele – Wellness bedeutet auch abzuschalten, in ferne Traumländer einzutauchen. Wenigstens für ein paar Minuten.

Badepralinen – Süßes für die Seele…

Diese paar Minuten sind wertvoller als so manche Stunden. Und solche Minuten kann man verschenken, zum Beispiel zu Weihnachten. Hier kommt eine kleine Anleitung für kleine Badepralinen, die sprudelnd eintauchen, uns in ihren zarten Duft einhüllen und unsere Seele und unsere Gedanken tanzen lassen.

Die Badepralinen sind mit einer Handvoll Zutaten in kurzer Zeit gemacht – hierfür muss man kein Seifenkünstler oder Kosmetikexperte sein, denn dieses Rezept beinhaltet nur die nötigsten „basics“. Ein Besuch im Drogerie- oder Supermarkt und schon kann’s losgehen.

Zutaten für die selbst gemachten Badepralinen

für 14-16 kleine Badepralinen

Badepralinen DIY Zutaten

– 100g Speisestärke
– 200g Natron
– 100g Zitronensäure
– 100g Kokosfett (Palmin)
– Parfümöl/ Körperöl
– Lebensmittelfarbe
– Silikonform (z.B. für Pralinen)

Wer erst mal ausprobieren möchte und nicht gleich eine größere Menge an Pralinen machen will, der kann die Mengenangaben natürlich einfach anteilig verringern. Und wer hingegen eine große Menge herstellen möchte, kann die Menge entsprechend erhöhen.

Als Form eigenen sich Silikonformen, wie sie für Pralinen verwendet werden, ganz hervorragend. Es gibt sie in verschiedenen hübschen Motiven wie Herzen etc. Auch Eiswürfelformen aus Silikon sind gut geeignet. Wer größere Badebomben machen möchte, der kann auch Muffinförmchen aus Silikon verwenden. Der Vorteil an den kleinen Pralinen ist einfach die individuelle Dosierungsmöglichkeit – man kann je nach Geschmack immer noch eine nachwerfen…

Badepralinen selber machen – So wird’s gemacht

Badepralinen DIY

  1. Das Kokosfett wird in einer kleine Schüssel gegeben und im Wasserbad warm gemacht. So wird es flüssig. Währenddessen werden in einer zweiten Schüssel alle Pulverzutaten gemischt: Natron, Zitronensäure und Speisestärke.
  2. Das flüssige Fett wird nun mit den Pulverzutaten gut vermischt. Es entsteht eine cremige Masse.
  3. Für einen angenehmen Duft kommen nun ein paar Tropfen Öl dazu – hier nach Wunsch wählen!
  4. Mit Lebensmittelfarbe können die Pralinen eingefärbt werden. Dazu einfach die Farbe in die Masse geben und gut umrühren. Die Farbe ist natürlich optional – wird sie weggelassen, dann werden die Pralinen weiß, auch sehr schön!
  5. Die Masse wird nun in die Silikonförmchen eingefüllt. (Sollte die Masse irgendwann krümeliger oder fest werden, dann einfach noch mal kurz erwärmen, dann wird das Fett wieder flüssiger). Dann ab in den Kühlschrank damit und ein paar Stunden festwerden lassen!
  6. Fertig sind die Badepralinen! Sie sprudeln herrlich im Wasser und duften ganz wunderbar!

Tipp zu Weihnachten

Hübsch verpackt sind die Badepralinen ein perfektes Weihnachtsgeschenk, denn Selbstgemachtes kommt bekanntlich von Herzen und Baden verwöhnt die Seele. Eine Weihnachtskugel zum Selberfüllen ist eine schöne Art,  die Pralinen zu verpacken. Ein paar Muscheln und Meersalz mit in die Kugel – ab ins Wellness-Land und die Seele baumeln lassen!

Badepralinen DIY Vorschaubild

Und wer noch Ideen und Anregungen für andere Badezusätze sucht, kann sich die Artikel zum Selbermachen von pflegenden Badesticks, den dekorativen Baderiegeln oder cremigen Badewürfeln ansehen.

Die meisten Inhaltsstoffe der Badepralinen bekommt ihr übrigens bei Dragonspice.

21 Kommentare zu Sprudelnde Badepralinen selber machen – einfaches und unkompliziertes Rezept

  1. Patrizia // 2013 um 10:41 am // Antworten

    Hallo
    Was mache ich falsch, dass meine Sprudelnden Badepralinen nach diesem Rezept immer sobald sie ausm Kühlschrank raus sind, nach wenigen Stunden wieder extrem weich werden..?
    So macht das verschenken nicht wirklich Spass, wenn immer alles fast schon in der Verpackung zergeht =(
    Freue mich über einen Tipp!

    • Hallo,
      du könntest anstelle des Kokosfetts einfach Kakaobutter verwenden. Die hat einen höheren Schmelzpunkt und wird nicht so schnell weich wie das Kokosfett.
      LG Stefanie

  2. Purzel // 2013 um 9:21 pm // Antworten

    Einen schönen 3. Advent wünsche ich!

    Ich möchte gern wissen, wann ich die Badepralinen verpacken kann bzw wie lange sie trocknen müssen. Hab irgendwie Angst vor Schimmel. Oder kann das nicht passieren?

    Fröhliche Grüße aus der Rührküche vom

    Gewusel

    • Hallo und vielen Dank 😉
      Die Badepralinen können offen liegen und sollten auch einige Stunden gut durchtrocknen. Schimmel ist nicht zu befürchten, da die Badeprodukte kein Wasser enthalten.
      Verpackt werden können sie nach dem Trocknen in luftdich zu verschließenden Dosen und Gläsern oder Polypropylene-Beuteln. Viele verpacken Sie auch nicht luftdicht. Dann müssen die Badepralinen aber schneller verbaucht werden, da die Zitronensäure mit der Luftfeuchtigkeit reagieren kann und die Badepralinen dann bröselig werden. Aber auch so ist es problemlos möglich, die Badepralinen einige Tage oder Wochen liegen zu lassen (je nach Luftfeuchtigkeit ;-))
      LG Stefanie

  3. Janine // 2013 um 5:43 pm // Antworten

    Hallo :)
    zuerst möchte ich sagen das das Rezept ein tolles Rezept ist. Die Badepralinen sollen für meinen Vater und eine Freundin zu Weihnachten sein, da ich noch mit meinen Eltern zusammen Wohne und sie das noch nicht sehen sollen möchte ich Fragen ob ich die Badepralinen auch einfach in einen Schrank in mein Zimmer stellen kann oder ob die in den Kühlschrank müssen?

    • Steffi // 2013 um 6:40 pm // Antworten

      Hallo Janine,
      das ist eine schöne Idee, denn selbst gemachtes zu Weihnachten ist wieder voll im Trend :-)
      Die Badepralinen müssen nach der Herstellung eine ganze Weile durchtrocknen. Du musst sie nicht in den Kühlschrank legen, aber ein luftiger Ort wäre gut. Vielleicht unter deinem Bett? oder im Keller?
      LG Stefanie

  4. sehr gutes Rezept aber bei mir sind sie am Anfang auch geschmolzen(zu weihnachten verschenkt) komischerweise bleiben sie jetzt hart?!
    LG Elisa

    • Steffi // 2013 um 6:38 pm // Antworten

      Hast du sie vielleicht zu warm gelagert, vielleicht in einer Tasche verpackt und mitgenommen? Kokosfett hat einen geringen Schmelzbereich. Eine Alternative wäre Kakaobutter.
      LG Stefanie

  5. ..Jana // 2013 um 7:12 pm // Antworten

    Kann man auch statt Kokosöl was anderes nehmen ?

  6. Ich habe mal eine frage:wie viele Packungen Natron von Dr oetker (wie abgebildet) hast du für die menge genommen? Das verwirrt mich leicht.

    • Steffi // 2013 um 1:46 pm // Antworten

      Hallo, die Packung ist nur als Beispiel gedacht. Ich verwende Natron aus dem Rohstoffhandel und bestelle bei Dragonspice oder in einem anderen Rohstofflieferanten-Shop. Das lohnt sich meist mehr, da die Produkte in etwas größeren vergleichsweise günstiger sind.

  7. Blondii // 2013 um 2:32 pm // Antworten

    Hallo! Habe die Badepralinen gerade exakt nach deinem Rezept hergestellt und nur das Kokosfett durch Kakaobutter ersetzt. Jetzt habe ich zum Testen eine der fertigen Pralinen in ein Glas mit warmen Wasser geschmissen – leider tut sich dabei gar nichts. Die Praline sprudelt nicht und löst sich auch nicht auf. Woran kann das liegen?

    • Steffi // 2013 um 6:32 pm // Antworten

      Der Schmelzpunkt von Kakaobutter ist um einiges höher als der von Kokosfett. Es muss also heißeres Wasser verwendet werden, ansonsten kann die Kakaobutter nicht schmelzen.

  8. Kann man auch flüssige Zitronensäure verwenden oder wird die Masse dadurch nicht fest genug?

    Lg, Selma

    • Das dürfte nicht funktionieren, da die Zitronensäure ja in Wasser gelöst ist. Mit Wasser werden die Badepralinen nicht fest.

  9. Anonymous // 2013 um 9:16 pm // Antworten

    Ich hab mal eine Frage… Wäre es möglich, dem Rezept etwas SLSA hinzuzufügen, um sie schäumen zu lassen? Oder sollte ich da lieber ein anderes Rezept nehmen???

    • Das kannst du machen! Reduziere dann einfach das Natron entsprechend der eingesetzten SLSA-Menge.
      LG

  10. Valerie // 2013 um 7:49 pm // Antworten

    Hallo, kann ich den Pralinen noch eine pflegende Komponente dazu geben, wenn ja: was wäre da geeignet?
    Und wie viele Tropfen Parfumöl sollten für so eine kleine Form benutzt werden?
    Danke :)

  11. Hallo, was für eine Zitronensäure muss man da nehmen? Es gib ja „kalklöser“ auf denen steht das sie in lebensmittelqualität sind, sind die geeignet? Z. B. Die von heitmann

  12. Anonym // 2013 um 7:07 pm // Antworten

    Hallo, ich finde das Rezept wirklich eine schöne Idee um etwas zu verschenken , doch irgendwie ist es bei mir bisschen komisch: Also ich hab dass Rezept : 4 genommen und dann alles vermengt (Kokosfett natürlich geschmolzen) , so dann war es aber alles krümelig und nicht cremig ich musste va. Nochmal 50 g Kokosfett hinzugeben dass es eine relativ cremige Masse geworden ist.Nun sind die kleinen Pralinen im Kühlschrank und ich bin echt gespannt auf das Ergebnis , kann man sie auch in die Tiefkühltruhe geben?Danke schon mal im Voraus y❤️

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