Seifenherzen selber machen – Schönes Geschenk für den Muttertag

Seife selber machen als Geschenk

Am 10. Mai 2015 ist Muttertag! Und wer seiner Mutter in diesem Jahr etwas ganz Besonderes schenken möchte, verzichtet einfach auf den typischen Blumenstrauß und macht ein Geschenk selbst. Toll geeignet sind DIY-Seifen, denn welche Mutter freut sich nicht über selbst gemachte Geschenke, die dazu auch noch toll aussehen und wunderbar duften?

Seife selbst herzustellen ist nicht nur ein tolles Hobby. Denn mit selbst gemachter Seife hat man immer ein passendes Geschenk für jeden Anlass parat. So auch zum Muttertag, der in einigen Wochen ansteht. Passend zum Muttertag findet ihr hier ein Rezept für blumig duftende Seifenherzen. Und damit die Seife bis zum Termin auch gebrauchsfertig ist, sollte sie bis spätestens 4 Wochen vor dem Muttertag fertig sein. Denn die Seife braucht etwas Ruhezeit. So wird sie fester, milder und schäumt auch besser.

Seifenherzen für den Muttertag – das Seifenrezept (ohne Palmöl)

Ziel war es, eine feste Seife herzustellen, die wunderbar duftet und gut schäumt. Auf Palmöl wurde in diesem Rezept gänzlich verzichtet. Stattdessen beinhaltet das Seifenrezept Kakaobutter, Sheabutter, Stearinsäure und Kokosfett, die die Seife hart machen. Auch Olivenöl sorgt für feste Seifen. Stearinsäure und Rizinusöl verleihen zusammen mit Kokosöl zudem einen stabilen und üppigen Schaum. Die Schaumqualität und auch die Textur der Seife werden durch den Puderzucker unterstützt.

So ist dieses Seifenrezept entstanden:

Etwa 500g für ca. 10 bis 20 Seifenherzen, je nach Größe (10% Überfettung)

  • 160g Kokosfett
    Seife selber machen

    Seifenherzen zum Verschenken.

  • 140g Rapsöl
  • 100g Olivenöl
  • 30g unraffinierte Sheabutter
  • 30g Kakaobutter
  • 20g Stearinsäure
  • 20g Rizinusöl
  • Wasser- und NaOH-Menge bitte nach gewünschter ÜF selbst berechnen
  • 30g Puderzucker
  • Etwas rosa Tonerde
  • Parfumöl oder ätherische Öle nach Wahl

Und so wird die Seife selbst gemacht

Wichtig: Wer bisher noch nie Seifen hergestellt hat, sollte sich bitte zuerst das eBook ansehen und sich genauer über die Seifenherstellung informieren. Da mit Lauge gearbeitet wird, ist eine gründliche Vorbereitung notwendig.

Bitte die Sicherheitshinweise beachten!

  1. Zuerst werden Kokosfett, Kakaobutter und Stearinsäure in einem Topf abgewogen und geschmolzen. Anschließend kann der Topf vom Herd genommen und die Sheabutter zugegeben werden. Die Lauge aus NaOH und Wasser stelle ich immer mit etwa 80% Eiswürfeln aus destilliertem Wasser und 20% destilliertem ungefrorenem Wasser her. So ist sie im Prinzip direkt gebrauchsfertig, also schon ausreichend kalt. Nachdem die Lauge angerührt und beiseite gestellt wurde, können die Öle (Oliven-, Raps- und Rizinusöl) zu den Fetten in den Topf gegeben werden (darauf achten, dass die Sheabutter vollständig geschmolzen ist). Nochmals gut umrühren.
  2. Nach dem Abkühlen von Lauge und Fetten (etwa 30° bis 35°C) gebe ich den vorher abgewogenen und gesiebten! Puderzucker ins Fett und rühre diesen gut unter. Im Anschluss kann schon die Lauge durch ein Sieb zu den Fetten in den Topf gegossen werden. Bitte spätestens bei diesem Schritt an Schutzbrille und Handschuhe denken.
  3. Masse homogen verrühren und mittels Stabmixer zum Andicken bringen. Anschließend die Hälfte der Masse abnehmen und nach Wunsch färben (hier mit rosa Tonerde). Beide Hälften beduften und im Topf marmorieren.
  4. Nun muss die Seifenmasse nur noch in die bereitgestellten Formen gegossen werden. Ideal geeignet sind Silikonformen zum Backen. Die Seife gut isolieren, denn in den Einzelförmchen gelt die Seife schlechter.

Tipp: Wenn Fette und Lauge gut abkühlen können und kein andickendes Parfumöl verwendet wird, bleibt der Seifenleim lange flüssig. Es ist also genug Zeit, um zu marmorieren. Tipps zum Marmorieren und zum Seife herstellen gibt es hier:

Seife selber machen, Seife marmorieren und Milchseifen selber machen

Nach der Herstellung sollten die Seifenherzen noch 24 Stunden in der Form bleiben. Sie sind dann auch bereits fest und können leicht aus der Form geholt werden (sofern nicht zu viel Wasser für die Lauge verwendet wird). Eine anschließende Lagerungszeit von mindestens vier Wochen ist sinnvoll. Je länger die Seifen lagern dürfen, desto fester und ergiebiger werden sie. Zum Verschenken können die kleinen Seifen gut in Organzabeuteln verpackt werden.

Tipp: Eine große Auswahl an praktischen Silikonformen für die Seifenherstellung gibt es bei Amazon!

Seife selber machen Früchtetraum

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