Hundeseife selber machen – Seifenrezept

Seifenrezept gut schäumende Hundeseife

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Hundeseifen haben einige Vorteile gegenüber den käuflich zu erwerbenden Hundeshampoos: Sie sind günstiger und beinhalten nur natürliche Inhaltsstoffe, die die Haut des Hundes nicht reizen. Daneben macht es natürlich auch noch viel Spaß, eine Hundeseife selbst herzustellen. Im Artikel „Seife für Hunde selber machen“ wurden bereits zahlreiche Tipps und Infos rund um das Thema Hundeseifen gegeben. Ein erstes Seifenrezept zum Hundeseife selber machen stellen wir jetzt zur Verfügung.

Hundeseife selber machen

Eine Hundeseife ist vom Aufwand her nicht einfacher oder schwieriger als herkömmliche Seifen. Achten sollte man darauf, dass die Seife für den Vierbeiner gut schäumt und das Fell des Hundes leicht reinigt. Verwenden kann man zum Hundeseife selber machen daher idealerweise viele Schaum-bildende und Schaum-fördernde Bestandteile. Beim Duft sollte man hingegen möglich sparsam sein oder sogar vollständig auf eine Beduftung verzichten. Von Parfumölen lässt man besser die Finger und verwendet stattdessen passende ätherische Öle.

Seifenrezept Hundeseife selber machen

Für etwa 800g Hundeseife

  • 260 g Kokosöl
  • 250 g Olivenöl
  • 100 g Schweineschmalz (alternativ Palmöl)
  • 100 g Rapsöl
  • 65 g Lanolin
  • 25 g Stearinsäure
  • NaOH-Menge bitte selbst berechnen (Überfettung idealerweise zwischen 4 und 7 %)
  • Etwa 280 g destilliertes Wasser, kalt
  • Je 4g ätherisches Lavendelöl, Teebaum, Citronella und Geranium

Die ideale Seife für den Hund

Wenn die Seife unter Beachtung der Sicherheitsregeln hergestellt wurde, sollte sie idealerweise noch rund 6 Wochen lagern. In dieser Zeit wird sie richtig fest und schäumt nach der Lagerungsdauer hervorragend. Durch den Zusatz an pflegendem Olivenöl trocknet die Haut unter dem Hundefell nicht aus. Lanolin sorgt nicht nur für einen besonders reichhaltigen, cremigen Schaum, sondern verleiht dem Hundefell auch noch viel Glanz und einen weichen Griff. So wird das Fell des Vierbeiners im Handumdrehen wieder glatt und geschmeidig. Aufgrund dieser Eigenschaften ist Lanolin übrigens auch als Zusatz in pflegenden Shampooseifen beliebt.

Und so wird die Hundeseife verwendet

Nachdem die Naturseife für den Hund etwa 6 bis 8 Wochen gelagert wurde, kann sie verwendet werden. Dafür feuchtet man das Seifenstück gut an und schäumt die Seife dann mithilfe eines Schwamms auf. Mit diesem Schwamm kann der Hund ordentlich eingeschäumt und gewaschen werden. Im Anschluss ist es wichtig, das Fell gründlich mit lauwarmem Wasser zu reinigen, um sämtliche Seifenrückstände zu entfernen.

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1 Kommentar

  1. Diese Seife für Hunde interessiert mich sehr. Da ich aber noch neu in der Materie der Seifensiederei bin, weiss ich nicht, wann und wo ich die Stearinsäure zugebe. am Anfang im Wasser auflösen, oder erst später in den SL oder soll ich das ins Ölgemisch machen? LG

Kommentare sind deaktiviert.